DROCHTERSEN, GERMANY - AUGUST 18: Head coach Niko Kovac of Bayern Muenchen looks on prior to the DFB Cup first round match between SV Drochtersen-Assel and Bayern Muenchen at Kehdinger Stadion on August 18, 2018 in Drochtersen, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

FC Bayern: Diese 6 Spieler sind gesetzt

Der FC Bayern München bestreitet am anstehenden Freitag das Auftaktspiel der neuen Bundesliga-Saison und gilt auch in diesem Jahr wieder als absoluter Favorit auf die Meisterschale. Seit der Saison 2012/13, in der die Mannschaft unter der Leitung von Jupp Heynckes das Triple gewann, führte lediglich im Pokal ein Weg an den Bayern vorbei, während sie in der Liga meist vorzeitig den Titel feiern konnten.


Auch der neue Trainer Niko Kovac will in diesem Jahr den Meistertitel feiern und dürfte die Mannschaft im Hinblick auf taktische Veränderungen ein wenig umkrempeln. Dennoch gibt es einige Akteure, die auf jeden Fall zum festen Stamm gehören dürften. Daher präsentieren wir im Folgenden sechs Akteure, die in der anstehenden Saison gesetzt sind.

1. Manuel Neuer

In den vergangenen Jahren gehörte Manuel Neuer stets zu einem der besten, wenn nicht gar zum besten, Torhüter der Welt. Dies bestätigte der mittlerweile 32-Jährige erneut vor der Weltmeisterschaft: Trotz seiner langwierigen Verletzung fand Neuer, dessen letztes Bundesligaspiel vom 16. September vergangenen Jahres datiert, ohne jegliche Spielpraxis zu seiner alten Form zurück und eroberte sich somit auch den Platz als Stammtorhüter in Russland, wo die deutsche Nationalmannschaft bereits in der Gruppenphase ausschied.


Ersatztorhüter Sven Ulreich zeigte zwar gute Leistungen und stellte sich als würdiger Neuer-Vertreter heraus, doch klar ist: Solange Neuer fit ist, führt kein Weg an ihm vorbei.

2. Mats Hummels

Vor zwei Jahren kehrte Mats Hummels für 35 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Bayern München zurück und stellte seitdem unter Beweis, wieso die Verantwortlichen damals alles dafür taten, um ihren einstigen Jugendspieler wieder für sich zu gewinnen.


Beim BVB entwickelte sich Hummels zum wohl besten deutschen Innenverteidiger, nahm zudem eine Führungsposition ein und war daher auch neben dem Platze in wichtiger Faktor. Ähnlich ist es nun auch in München, wo er in jedem Fall gesetzt ist - unabhängig davon, ob Jerome Boateng oder Niklas Süle neben ihm spielt.

3. Javi Martinez

In den vergangenen Jahren hatte Javi Martinez mit vielen Verletzungen zu kämpfen, doch in der abgelaufenen Spielzeit sollte sich herausstellen: Wenn der Spanier fit ist, ist er unersetzbar.


Allen voran im defensiven Mittelfeld hat der 29-Jährige, der in seine siebte Saison an der Säbener Straße geht, seine Stärken, wobei er vornehmlich als Abräumer vor der Abwehr fungiert. Dort dürfte er auch unter Niko Kovac eingesetzt werden, wobei der Trainer in Corentin  Tolisso und Thiago mögliche Alternativen sieht.

4. James Rodriguez

Noch ein Jahr ist James Rodriguez von Real Madrid an den FC Bayern verliehen, doch die Münchner werden die einseitige Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro aller Voraussicht nach ziehen. Der Kolumbianer ist ein Freigeist in der Offensive, hat das Auge für den Mann und eine individuelle Klasse, wie es sie nicht oft in der Bundesliga gibt. 


Beim Rekordmeister fühlt sich James nach eigenen Angaben wohl, was sich auch in seinen Leistungen in der vergangenen Saison widerspiegelte. Wenn er daran anknüpfen kann, sieht es ganz danach aus, als würde er auch über die neue Spielzeit hinaus in Deutschland verweilen.

5. Thomas Müller

Thomas Müller ist ein bayrisches Urgestein und zugleich einer der letzten Nachwuchsspieler, die den Sprung in den Profibereich schafften. Der 28-Jährige erlebte eine durchaus ordentliche Saison 2017/18 mit 15 Toren und 18 Assists, allerdings zeigte er bei der Weltmeisterschaft das Gegenteil von seinen gewohnten Leistungen.


Dass es im Verein wieder besser funktioniert, zeigte sich auch beim 4:1-Testspielsieg über den Hamburger SV, als er in der zweiten Halbzeit einen Doppelpack erzielte. Wenn Müller auch unter Kovac aufblühen kann, ist er auf jeden Fall gesetzt.

6. Robert Lewandowski

In der Sturmspitze führt derweil kein Weg an Robert Lewandowski vorbei. Der Pole, der sich mittlerweile nicht mehr mit einem Wechsel beschäftigt, erzielte in 197 Partien für den Rekordmeister 155 Tore, allein 41 waren es in der abgelaufenen Saison.


Allerdings durchlebte er im Frühling eine eher durchwachsene Phase, weshalb er vor allem in den Medien immer häufiger kritisiert wurde, was einen der Gründe für seinen Wechselwunsch darstellt. Doch im Supercup bei Eintracht Frankfurt erzielte er in gewohnter Manier einen Hattrick und stellte damit klar: Für den FC Bayern ist er unverzichtbar.