Hinter Rekordmeister FC Bayern kämpfen in Deutschland einige Klubs um den Nummer-Zwei-Status. Der FC Schalke hat seinen Anspruch darauf nun offenbar nicht nur mit der Vize-Meisterschaft untermauert, sondern ist auch bei den Mitgliederzahlen erster Verfolger. Der BVB muss sich dahinter einordnen.


Der ​FC Schalke 04 ist mit dem zweiten Platz in der vergangenen ​Bundesliga-Saison vorerst nicht nur sportlich an Ruhrpott-Rivale ​Borussia Dortmund vorbeigezogen, sondern hat die Schwarz-Gelben nach Angaben des Portals Statista auch bei den Mitgliederzahlen überholt. Die Knappen rangieren somit bundesweit wieder auf dem zweiten Platz.


Die Mitgliederzahl der Schalker wird demnach mit 155.000 Mitglieder angegeben, während der BVB mit 154.000 knapp dahinter liegt. Unangefochten an der Spitze liegt weiter der Rekordmeister ​FC Bayern München mit 290.000 Mitgliedern.


Im Oktober 2016 hatte die Borussia den königsblauen Rivalen noch überholt. "Wir sind jetzt der zweitgrößte Verein Deutschlands, wir haben die Blauen abgehängt. Die werden uns auch nie wieder erreichen", freute sich BVB-Geschäftsführer auf der Jahreshauptversammlung damals. 

Nun hat sich die Lage entgegen Watzkes Erwartung wieder gedreht - beide Vereine liegen aber extrem dicht beisammen. Auf Rang vier folgt mit größerem Abstand ​Borussia Mönchengladbach mit rund 80.000 Mitgliedern, vor dem ​VfB Stuttgart (62.000) und ​Eintracht Frankfurt (50.000). Bundesliga-Schlusslicht ist weit abgeschlagen ​RB Leipzig mit lediglich 750 Mitgliedern, Vorletzter ist die ​TSG Hoffenheim mit 9.664 Vereinsmitgliedern.