​Manchester United steht trotz der 2:3-Niederlage gegen Brighton Hove & Albion weiter voll hinter Coach José Mourinho. Ungeachtet der Pleite gegen den Außenseiter vertraut man dem Portugiesen und will ihn keinesfalls durch einen anderen Trainer wie beispielsweise den derzeit vereinslosen dreimaligen Champions-League-Sieger Zinedine Zidane ersetzen. 


Wie die zumeist höchst seriöse BBC berichtet, stehe die Vereinsführung der ​"Red Devils" nach wie vor voll und ganz hinter Cheftrainer José Mourinho und denke nicht an eine notwendige Veränderung auf der Trainerbank. "Warum sollten wir über Zidane sprechen, wenn es gar keine freie Stelle gibt?" zitiert das Medium eine Vereinsquelle.


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Steht mit Manchester United nach zwei Spieltagen nur auf Tabellenplatz 9 der Premier League: Cheftrainer José Mourinho 



Mourinho hatte sich in den letzten Woche mehrfach für weitere Transfers ausgesprochen, außer dem Brasilianer Fred und dem jungen portugiesischen Außenverteidiger aber keinen weiteren Neuzugang bekommen. Während die Klubführung demnach aktuell (noch) hinter "The Special One" steht, sieht Arsenal-Legende Ian Wright die aktuelle Lage beim englischen Rekordmeister kritisch. 


"Ed Woodward ist unglücklich, der Trainerstab ist unglücklich, und Spieler und Fans sind unglücklich", so der 54-Jährige. Demnach müsse sich möglichst schnell etwas ändern, ansonsten könnte sich die Zeit von Mourinho in Manchester dem Ende neigen. "Ich kann kein anderes Ergebnis sehen, als dass Jose Mourinho wahrscheinlich seinen Job verliert, sollte es weitergehen wie bisher." 


Auch der ehemalige Chelsea-Stürmer Chris Sutton erklärte nach der ​Pleite in Brighton, dass einige der Spieler zuletzt augenscheinlich "nicht für ihren Trainer spielten. Sie scheinen sich dem Manager und der Sache nicht verpflichtet zu fühlen." Mourinho hatte seinen Vertrag beim englischen Rekordmeister und Vizemeister der abgelaufenen Spielzeit erst Ende Januar bis Sommer 2020 inklusive Option auf ein weiteres Jahr verlängert.