Union Berlin hat die Suche nach einem neuen Stürmer spät abgeschlossen. Wie der Zweitligist am Dienstag mitteilte, wechselt Suleiman Abdullahi zunächst auf Leihbasis von Eintracht Braunschweig nach Berlin. Anschließend besitzen die "Eisernen" eine Kaufoption.


„Unser Ziel war es, einen Stürmer zu verpflichten, der flexibel einsetzbar und noch entwicklungsfähig ist", erklärt Geschäftsführer Oliver Ruhnert die Motive für den Transfer von Abdullahi. "Suleiman bringt diese Eigenschaften mit, gleichwohl verfügt er bereits über viel Erfahrung und Einsatzzeit in der 2. Bundesliga. Er wird unserer Offensive zusätzliche Qualität bringen", führte Ruhnert fort.


Abdullahi wechselte vor rund zwei Jahren zur Eintracht und musste mit den "Löwen" im Sommer den Gang in die Dritte Liga antreten. In 43 Partien für Braunschweig gelangen dem 21-jährigen Nigerianer acht Tore und sechs Torvorlagen. Abdullahis Leihvertrag in Berlin läuft zunächst bis 2019, anschließend verfügt Union über eine Kaufoption; wird diese gezogen, verlängert sich der Vertrag des Stürmers bis 2022.


„Die letzten Wochen waren nicht einfach, weil nicht klar war, wo ich künftig spielen werde. Es freut mich, dass es nun endlich geklappt hat und ich weiß, wie es weitergeht. Berlin ist eine großartige Stadt, Union ein cooler Verein und die Atmosphäre hier im Stadion kenne ich auch schon. Jetzt will ich so schnell wie möglich gesund werden und um einen Platz in der Mannschaft kämpfen“, sagt der 21-Jährige.


Abdullahi fällt aktuell noch verletzt aus, soll allerdings sobald wie möglich ins Mannschaftstraining der "Eisernen" einsteigen. "Seine momentane Verletzung wird behandelt, und nach der Reha steigt er ins Mannschaftstraining ein", betont Ruhnert. Und weiter: "Wir freuen uns sehr, diesen Spieler vom 1. FC Union Berlin überzeugt zu haben.“