Wie ESPN berichtet, stehen bei Manchester United bis zum Ende des Jahres Veränderungen bevor. José Mourinho soll davon allerdings nicht betroffen sein, es sei denn, die Saisonziele der 'Red Devils' sind bereits in den kommenden Monaten stark gefährdet. Viel mehr will man mit einer Änderung dazu beitragen, dass sich das angespannte Verhältnis zwischen Trainer und Vereinsführung verbessert.​


Es war eine hektische und teilweise chaotische Transferperiode für Manchester United, die zudem viele negative Schlagzeilen verursachte. 'The Special One' hatte sich für die Verpflichtung eines neuen Innenverteidiger ausgesprochen, diesen letzten Endes aber nicht bekommen. Seiner Frustration ließ der Portugiese freien Lauf und so munkelte man in der Presse, man könne den Trainer schon vor Saisonstart entlassen und durch Zinédine Zidane ersetzen.


"Wenn wir unser Team nicht verbessern, wird es eine schwierige Saison für uns", hatte der 55-Jährige in der Öffentlichkeit gesagt. Nun soll ein Technischer Direktor Abhilfe schaffen, der bis Jahresende angeheuert werden und zwischen Trainer und Vereinsführung vermitteln soll. Während die englischen Top-Klubs Manchester City, Liverpool, Tottenham und Arsenal vom traditionellen Modell des britischen "Managers", der lediglich von einem für die Personalbeschaffung verantwortlichen Angestellten unterstützt wird, abgerückt sind, vertrauen die Verantwortlichen aus Manchester immer noch auf dieses Modell, das den Klub in der 27-jährigen Amtszeit von Sir Alex Ferguson erfolgreich zeichnete.

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Soll Unterstützung von einem Technischen Direktor erhalten: José Mourinho



Nachdem bereits das Scouting-System der Ferguson-Ära überarbeitet wurde, will Besitzer Ed Woodward nun auch den Schritt hin zu einem technischen Direktor unternehmen. Damit hätte José Mourinho einen täglichen Ansprechpartner für Transfer-Angelegenheiten. Während der US-Tour waren Mourinho und Woodward zwar in telefonischem Kontakt, doch der Aufenthalt und das Treiben von Woodward in Los Angeles hatte die Prozesse auf dem Transfermarkt verlangsamt. Ob sich die Kommunikation zwischen Trainer und Vereinsführung wirklich verbessert, wird sich spätestens im nächsten Transferfenster zeigen, wenn der neue Mann bereits im Amt sein soll.