Alles steht und fällt mit der Ausfalldauer von Ole Käuper. Der Youngster hat sich im Pokal bei Wormatia Worms (6:1) eine Verletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen und fällt vorerst aus. Ob Werder Bremen im Zuge dessen noch mal auf dem Transfermarkt nachlegen wird, ist offen. Vorstand Sport Frank Baumann behält die Nerven.


Ole Käuper gilt als vielversprechendes Talent und ist für die kommende Saison als Backup für den verletzungsanfälligen Philipp Bargfrede eingeplant. Problem: Käuper hat sich im Pokalspiel in Worms ​eine Teilruptur des Außenbands und eine Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen und fällt vorerst aus.


„Ich bin guter Hoffnung, dass er nach der Länderspielpause Anfang September wieder dabei ist“, sagte“, bezog Cheftrainer Florian Kohfeldt Stellung. ​Werder Bremen ist freilich erleichtert, dass sich Käuper keine schlimmere Blessur zugezogen hat, sonst wäre Sportvorstand Frank Baumann zum Handeln gezwungen.

Obwohl Käuper demnächst wohl wieder auf dem Rasen stehen wird, ist dennoch nicht ausgeschlossen, dass der SV Werder einen weiteren Spieler für das defensive Mittelfeld hinzukauft. „Wir trauen Ole die Rolle zu. Aber es kann trotzdem sein, dass wir noch jemand anderen dazunehmen. Die Wahrscheinlichkeit wäre aber höher gewesen, wenn Ole länger ausfallen würde“, wird Baumann von der DeichStube zitiert.


Der Manager erklärt weiter, dass Werder bis zum Transferschluss Ende August Augen und Ohren offenhalte. „Wir sehen keine absolute Notwendigkeit für eine weitere Verpflichtung, haken das Thema aber auch nicht ab“, so Baumann. Spekulationsobjekt war zuletzt unter anderem ​Geoff Cameron von Stoke City