In den vergangen Jahren waren die etablierten Franck Ribéry und Arjen Robben auf den Außenbahnen des ​FC Bayern gesetzt – insofern die nötige Fitness bestand. Die Einsatzzeiten der beiden „Oldies“ werden sich in dieser Saison jedoch ändern, kündigt Vereinspräsident Uli Hoeneß an.


Lange zogen sich die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und den beiden Flügelstürmern​Franck Ribéry (35) und ​Arjen Robben (34) hin. Schlussendlich unterzeichneten beide noch mal einen Einjahresvertrag an der Säbener Straße. Da sich der deutsche Rekordmeister jedoch im Umbruch befindet, weist Uli Hoeneß gegenüber Sky darauf hin, dass sich sowohl Ribéry als auch Robben künftig des Öfteren mit einem Bankplatz begnügen müssen.

„Arjen Robben und Franck Ribéry müssen verstehen, dass sie nicht mehr in jedem Spiel aufgestellt werden“, sagte Hoeneß und fügte an: „Das war auch Bestandteil der Vertragsverhandlungen. Die Spieler wissen Bescheid.“ Schon bevor sich das Duo für ein weiteres Jahr an den FC Bayern gebunden hatte, wurde darüber gemunkelt, ob sich die erfahrenen Profis damit abfinden würden, nicht mehr so oft zum Einsatz zu kommen wie noch in den vergangenen Jahren.


Denn die Zukunft auf den Außenbahnen gehört anderen Kräften. Serge Gnabry (23), der in der Vorbereitung einen sehr starken Eindruck hinterlassen hat, und Kingsley Coman (22) sollen Robben und Ribéry nach und nach den Rang ablaufen. So wie es Hoeneß gegenüber Sky darstellte, dürfte es bei ‚Robbery‘ aber zu keinerlei Problemen kommen, sollten sie hin und wieder auf der Bank sitzen oder gar von der Tribüne aus zusehen müssen. Der Saisonverlauf wird zeigen, inwieweit Hoeneß recht behalten wird.