Lange Zeit hatte Filip Kostic um seine Zukunft gepokert. Am Montag fiel die Entscheidung: Für die kommenden zwei Jahre wird der Flügelangreifer für den Bundesligisten ​Eintracht Frankfurt stürmen. Ins Risiko gingen die Adlerträger bei dem Transfer scheinbar nicht.


Eintracht Frankfurt gab am Montag offiziell die Verpflichtung von Filip Kostic bekannt. ​Der 25-Jährige spielt zunächst für zwei Jahre auf Leihbasis in der Bankenmetropole. Der Bild zufolge überweisen die Hessen insgesamt 1,2 Millionen Leihgebühr an den Hamburger SV, für 2020 besitzt die SGE überdies eine Kaufoption in Höhe von 6,5 Millionen Euro.


Nach dem Abstieg des HSV in die 2. Bundesliga war klar, dass Kostic schnellstmöglich von der Gehaltsliste gestrichen werden soll. Die Kosten rund um den Flügelstürmer hätten sich in dieser Saison in der Gesamtheit auf gut drei Millionen Euro belaufen. Eine Summe, die Hamburg nun einspart.

Es sah lange danach aus, als hätte sich die Kostic-Seite verpokert. ​Vor Wochen war der VfL Wolfsburg noch dazu bereit, rund acht Millionen Euro Ablöse sowie ein saftiges Gehalt zu zahlen. Der Serbe und dessen Management lehnten den Deal aber ab. Bis zu sieben Klubs sollen dem WM-Fahrer Avancen gemacht haben.


Frankfurt sicherte sich mit Kostic den neunten externen Neuzugang in diesem Sommer. „Mit Filip Kostic bekommen wir genau den Spielertyp, den wir für unser Spiel brauchen. Er ist technisch versiert, schnell und zielstrebig“, erklärte Sportdirektor Bruno Hübner. Königsverpflichtung war bisher Evan N'Dicka (18), ​der fünf Millionen Euro Ablöse kostete.