​Am englischen Deadline Day scheiterte ein Wechsel von Paco Alcácer zum FC Watford, da der Premier-League-Klub sein Angebot an den FC Barcelona zu spät eingereicht hat. Für den 24-jährigen Stürmer bleiben aber viele weitere Optionen für einen Wechsel offen. 


Deportivo Alaves beschäftigte sich intensiv mit der Option eines Transfers, der spanische Erstligist hat sich aber beim Anblick der Kosten zurückgezogen, so Mundo Deportivo. Um einen Spieler wie Alcácer zu bekommen, muss ein Verein also über gute finanzielle Mittel verfügen. 


Dem ehemaligen spanischen Nationalspieler liegt dem vereinsnahen Medium zufolge ein lukratives Angebot aus Deutschland vor, den Verein nannte der Bericht allerdings nicht. Die französische L’Équipe vermeldet, dass es sich dabei um Borussia Dortmund handelt. Alcácer soll demnach ganz oben auf der Wunschliste von Cheftrainer Lucien Favre stehen. 

Man hätte auch ohne der zusätzlichen Info ahnen können, dass die Schwarz-Gelben dahinterstecken. Der BVB ist der einzige Bundesligist, der zugleich über die finanziellen Mittel und den Bedarf nach einem Mittelstürmer verfügt. 


Alcácer will sich laut des spanischen Berichts jedenfalls Zeit lassen und alle Offerten eingehend studieren. Am wichtigsten sind ihm Garantien für eine wichtige sportliche Rolle. Barca-Cheftrainer Ernesto Valverde plant mit ihm für die kommende Saison nicht mehr, was anhand seiner Nichtberufung beim ersten Liga-Spiel gegen Deportivo Alaves angedeutet wurde. 


Was kann man über Alcácer sagen? Er ist ein weiterer Spieler der Sorte Divock Origi. Bevor er sich vor zwei Jahren dem FC Barcelona angeschlossen hat, war er beim FC Valencia ein Torgarant. In 123 Pflichtspielen für die Fledermäuse erzielte er 43 Tore. Bei den Katalanen kam er aber nur auf 15 Treffer in 50 Partien. Es ist durchaus möglich, dass auch er in Dortmund ein Thema ist. Nur muss man abwarten, wie konkret die Geschichte wirklich ist. Alcácer präferiert jedenfalls einen Wechsel zu Betis Sevilla. Auch der FC Porto ist ein Interessent.


Denn bei Origi gibt es beispielsweise einen neuen Stand. Laut der Bild schreckt der BVB bei der Ablöseforderung in Höhe von rund 30 Millionen Euro zurück. Der 23-jährige Belgier ist, zur Freude der Dortmunder Fans, kein heißer Kandidat auf eine Verpflichtung.