​Nachdem Dani Ceballos unter Ex-Coach Zinedine Zidane kaum eine Rolle spielte und meist nur in den unwichtigeren Partien zum Einsatz kam, stand er beim Ligaauftakt am Sonntagabend unter dem neuen Trainer Julen Lopetegui gegen den FC Getafe gleich in der Startelf. Im Anschluss an die Partie zeigte sich der Spanier zufrieden mit seinem Einsatz und dem 2:0-Erfolg. Einen Groll gegen seinen französischen Ex-Coach hegt der derweil nicht. 


"Mit einem Sieg in die Liga-Saison zu gehen, ist wichtig", erklärte der 22-jährige Spanier nach Abpfiff der ​Partie gegen den FC Getafe (via REAL TOTAL). "Wir haben sehr gut gespielt. Ich bin stolz und glücklich über meine Leistung und die der Mannschaft. Der Trainer ist zufrieden mit dem Team." 


Ceballos stand gegen die Mannschaft aus dem Madrider Vorort von Beginn an auf dem Rasen und wurde erst nach 71 Minuten ausgewechselt, als das Spiel beim Stande von 2:0 für die ​Königlichen längst entschieden war. 

Real Madrid CF v Getafe CF - La Liga

Durfte gegen Getafe von Beginn an ran und zahlte das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück: Dani Ceballos 



Während er unter seinem neuen Trainer Julen Lopetegui aller Voraussicht nach auf regelmäßige Einsatzzeiten hoffen darf, spielte er unter Zinedine Zidane keine große Rolle und kam nur unregelmäßig zum Einsatz. Einen Groll gegen den zurückgetretenen Erfolgscoach und ehemaligen Weltfußballer hege er aber nicht, wie er verriet - im Gegenteil. "Nach einer harten Saison ohne Spielpraxis ist es schwer, das Vertrauen zu bekommen. Zidane ließ mich nicht spielen. Warum, muss man ihn fragen. Er setzte auf andere. Aber ich habe ihm nichts vorzuwerfen. Er ließ mich nicht spielen, aber in persönlicher Hinsicht sehr reifen. Das war für mich eine gute Erfahrung", so Ceballos. Für die neue Saison hat sich der zentrale Mittelfeldspieler nun umso mehr vorgenommen: "Ich bin gestärkt aus der letzten Saison gegangen." 

​​Auch nach dem guten Auftritt von Ceballos könnte es allerdings sein, dass sich die Madrilenen in diesem Sommer noch mit einem zusätzlichen Mittelfeldspieler verstärken. Trotz der Möglichkeit einer weiteren Verpflichtung sieht der Spanier die Personallage jedoch entspannt und will sich auf sich konzentrieren. "Wir sind 23 Spieler, alle sehr wichtig und rudern in die gleiche Richtung. Die Frage nach Neuzugänge muss man denjenigen stellen, die die Spieler verpflichten."