​Vor wenigen Tagen verpflichtete der​ FC Schalke 04 mit Hamza Mendyl einen neuen Außenverteidiger. Der 20-jährige Youngster unterschrieb bei den Knappen einen langfristigen Vertrag und soll möglichst lange auf Schalke bleiben. Fast wäre es jedoch nicht zum Wechsel gekommen, verriet Manager Christian Heidel gegenüber der WAZ


Demnach befand sich Mendyl bereits zu Gesprächen in London beim FC Arsenal, als die Schalker die Verhandlungen um die Dienste des marokkanischen Nationalspielers konkretisieren wollten. "Da haben wir kurz gezittert", gab Heidel offenkundig zu. Doch ein Wechsel scheiterte an der fehlenden Arbeitserlaubnis, die ein Nicht-EU-Bürger in England benötigt. Heidel sagte: "Ich glaube, sonst wäre er zu ​Arsenal gegangen."

Doch nun ist der Youngster Spieler des Bundesligisten und kann sich auf deutschem, aber auch internationalem Boden präsentieren, da die Gelsenkirchener in der Champions League vertreten sind. Ein großer Schritt für Mendyl, der zuletzt in der französischen ersten Liga bei OSC Lille kickte. Bei 'Les Douges', zu deutsch 'die Doggen', kam er in der vergangenen Saison 14-mal zum Einsatz und überzeugte stets mit guten Leistungen. 


Diese soll er schnellstmöglich auch auf Schalke zeigen. Zwar wird Mendyl am nächsten Wochenende in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg wohl nicht zum Kader gehören, könnte danach jedoch eine wichtige Rolle bei den Blau-Weißen übernehmen. Heidel betonte bereits: „Die Entwicklung von dem Jungen ist schon außerordentlich." Und weiter: "Lasst euch überraschen.“