​Das ist bitter gelaufen: Ole Käuper wurde beim 1:6-Sieg von​ Werder Bremen am Samstag im DFB-Pokal gegen Wormatia Worms gerade erst eingewechselt, da musste er auch schon wieder runter. Der defensive Mittelfeldspieler wurde hart von einem Gegenspieler gefoult und verletzte sich wohl schwerer. Deshalb müssen die Verantwortlichen wohl noch mal handeln. 


Dass Käuper wohl einige Monate ausfallen wird, scheint laut der DeichStube so gut wie sicher. Trainer Florian Kohfeldt erklärte nach dem Auswärtssieg in Worms: „Das tut echt weh. Ich bin schon etwas traurig. Ich kenne ihn schon lange und habe kein gutes Gefühl." Und weiter: "Aber wir wollen erst mal die Diagnose abwarten.“

Und dann wird weiter geschaut an der Weser. Dass die Bremer bei einem langen Ausfall des Youngsters noch einmal einen Spieler für die Position im defensiven Mittelfeld holen müssen, ist klar. Bis Anfang August hatten die Grün-Weißen in Person von Frank Baumann noch erklärt, dass ein "Sechser" auf der Liste steht. Durch den Transfer von Davy Klaassen und der guten Vorbereitung von Käuper haben sich die Bemühungen jedoch eigentlich erledigt - bis jetzt. 


Mit Philipp Bargfrede stünde, bei einem Ausfall von Käuper, nur noch ein etatmäßiger "Sechser" zur Verfügung. Da der 29 Jahre alte Routinier in der Vergangenheit als stark verletzungsanfällig gilt, wären die Bremer deshalb gut beraten, noch einmal einen Back-Up zu verpflichten. ​Zuletzt wurde der 33-jährige Geoff Cameron am Osterdeich gehandelt.