Das Pokal-Aus schon in der ersten Runde rüttelte ​Eintracht Frankfurt kräftig durch. Trotz alledem sind die Verantwortlichen davon überzeugt, dass der Kader über genug Qualität verfügt, um in der Bundesliga gute Leistungen abrufen zu können. So urteilt zumindest Sportdirektor Bruno Hübner.


Mit Lukas Hradecky, Marius Wolf, Omar Mascarell und Kevin-Prince Boateng verließen Eintracht Frankfurt in diesem Sommer vier echte Zugpferde. Das peinliche 1:2 ​und das damit verbundene Ausscheiden im DFB-Pokal beim SSV Ulm lässt rückschließen, dass die Sommerabgänge nicht im Ansatz kompensiert werden können. So zumindest der erste Eindruck.


Innerhalb der Frankfurter Direktion ist die Überzeugen aber weiterhin da. „Wir glauben, dass der Kader die Qualität für die Bundesliga hat“, betont Sportdirektor Bruno Hübner gemäß kicker. „Deswegen handeln wir auch ein Stück weit anders als der Fan, der jetzt vielleicht eine kleine Verunsicherung spürt.“

Sollten alle Akteure zu 100 Prozent fit sein, dürften diese den Frankfurter Ansprüchen gerecht werden. Aufgrund der Teilnahme an der Europa League ist für Trainer Adi Hütter das stetige Durchrotieren nach anstrengenden Europapokalfahrten aber unumgänglich. Der Kader ist bisher in der Breite jedoch mit zu wenig Qualität ausgestattet.


Wird die Eintracht in den kommenden Tagen noch mal nachlegen? Man beobachte weiterhin den Markt, stellt Hübner klar. „Eine unserer Stärken war es immer, dass wir nie aufgehört haben, querzudenken. Wenn die finanziellen Möglichkeiten da sind und der Spieler uns qualitativ wirklich besser macht, werden wir überlegen, ob wir noch etwas machen.“ ​Nach der schweren Verletzung von Timothy Chandler haben die Adlerträger vor allem hinten rechts Bedarf.