Ademola Lookman hat die Verantwortlichen von ​RB Leipzig während seines halbjährigen Gastspiels überzeugt. Die feste Verpflichtung des Flügelstürmers genießt bei den Bullen offenbar oberste Priorität – und lässt einen Wechsel von Sebastian Rudy neuesten Erkenntnissen zufolge ausschließen.


Ralf Rangnick hat für diesen Sommer noch einen absoluten Wunschspieler. Mit fünf Toren und vier Vorlagen in elf Spielen für RB Leipzig schrieb Ademola Lookman positive Schlagzeilen. Der FC Everton plant augenscheinlich nicht mehr mit dem 20-jährigen Außenangreifer. Im ersten Saisonspiel bei den Wolverhampton Wanderers (2:2) war Lookman nicht mal im Kader. Das 2:1 gegen den FC Southampton durfte er 90 Minuten von der Bank aus beobachten.


Der scheinbar unbedingte Wille, ​Lookman in den kommenden Tagen zurück nach Leipzig zu holen, scheint sich auch auf das Werben um Sebastian Rudy auszuwirken. Beim ​FC Bayern forcieren sie ganz klar einen Verkauf des deutschen Nationalspielers. Leipzig verfügt laut kicker noch über ein Transferbudget in Höhe von 20 Millionen Euro.

Diese Summe wird wohl vor allen Dingen in eine Rückholaktion von Lookman fließen – ein weiterer Transfer ist aufgrund des Financial Fairplay für die Leipziger dann nicht mehr drin. Die Bayern könnten sich bei Rudy zwar auch mit einer Ausleihe zufrieden geben. Diese müsste jedoch eine Kaufpflicht beinhalten, was keine Option für RB sei. Eine Kaufoption liegt hingegen im Bereich des Möglichen.


Da stellt sich aber wohl der FC Bayern quer. In München hat man die Gewissheit, ​dass mit dem FC Schalke 04 ein weiterer Verein um Rudy wirbt. Und bei den Königsblauen sind die Ressourcen durch den Verkauf von Thilo Kehrer an Paris St. Germain, der 37 Millionen Euro einbrachte, bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.