Sebastian Rudy darf den FC Bayern München nach nur einer Saison wieder verlassen. Der deutsche Nationalspieler hat bereits eine Freigabe vom amtierenden Deutschen Meister erhalten und steht beim FC Schalke 04 und RB Leipzig auf dem Zettel. Für die bislang kolportierten 15 Millionen Euro will Uli Hoeneß den Mittelfeldspieler aber nicht ziehen lassen.


Der ​FC Bayern München befindet sich in der angenehmen Situation, nicht verkaufen zu müssen. Denn in Sebastian Rudy hat der Deutsche Rekordmeister einen Spieler mit einem langfristigen Vertrag, der die Qualität mitbringt, dem FCB weiterhelfen zu können. Auch wenn der Nationalspieler an der Isar kein Stammspieler werden wird, wären die Bayern über einen Verbleib nicht gerade unglücklich. 

Bayern Muenchen v Manchester United - Friendly Match

Will zu Schalke oder RB Leipzig wechseln: Sebastian Rudy


Fakt ist aber, dass ein ​Transfer von Sebastian Rudy ein Gewinn für alle Seiten wäre. Der 28-Jährige hat die Verantwortlichen an der Säbener Straße bereits um eine Wechselfreigabe gebeten und sie erhalten. ​Mit dem FC Schalke 04 und RB Leipzig ständen zwei Interessenten bereit, die Rudy gerne verpflichten würden. Alles scheint zu passen - außer die Ablösesumme.


"Wenn die Ablösesumme stimmt, werden wir eine Lösung mit Sebastian Rudy anstreben. 15 Millionen Euro werden dabei sicherlich nicht reichen", sagte nun nämlich Bayern-Boss Uli Hoeneß gegenüber Sky (via Lattenkreuz). "Es kann nicht sein, dass Bayern wie ein Weltmeister zahlen soll und man Spieler von uns fast umsonst bekommt." 


Leipzig in der Pole Position?


Damit sitzen die Bayern bei Sebastian Rudy am längeren Hebel. "Ich bin aber auch ein glücklicher Mensch, wenn Sebastian Rudy bei uns bleibt", führte Hoeneß weiter aus. Im Interesse des Spielers läge allerdings definitiv ein Wechsel in diesem Sommer - und den streben letztendlich auch die Bayern an. "Sebastian ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, der unbedingt spielen will. Er ist auf Hasan Salihamidzic zugegangen, dass er den Verein wechseln möchte. Ob Schalke oder Leipzig - wir werden eine Lösung finden", sagte Hoeneß (via Buzz04). 


Mit der geforderten Ablösesumme in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro gerät RB Leipzig im Werben um Sebastian Rudy womöglich in die Pole-Position. Denn während der FC Schalke 04 bereits vor der Saison deutlich machte, im Sommer minimalistisch einkaufen zu wollen, ist man in Leipzig eher bereit, die Kassen zu öffnen. Bei den "Bullen" würde Rudy zudem im kommenden Jahr auf seinen Ex-Trainer Julian Nagelsmann treffen. Eine Entscheidung wird es laut Hoeneß jedenfalls schon in der nächsten Woche geben.