Prognose: So könnte die Bundesliga-Tabelle am 34. Spieltag aussehen

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​Am 24. August 2018 startet die vielleicht auf dem Papier nicht beste, aber für uns in Deutschland dennoch die spannendste Liga der Welt. Fans werden die Stadien füllen, die Zuschauerzahlen bei Sky und Co. werden regelmäßig in die Höhe schießen und es werden wieder hunderte Tore fallen. Am Ende wird dann aller Voraussicht nach der FC Bayern seine nächste Meisterschaft feiern. So viel ist erstmal sicher. Wie es im Rest der Tabelle am Ende aussehen wird, damit beschäftigt sich dieser Artikel. Die Position jedes einzelnen Vereines wird prognostiziert. Interessiert? Dann nichts, wie lesen.


Bitte beachtet, dass diese Prognose zwar begründet ist, aber dennoch auf der Meinung des Autors basiert. Dies ist keine Prognose für Wetten, die von ausgebildeten Experten zusammengestellt wurde.

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18. 1. FC Nürnberg

Der Club ist endlich wieder in der Bundesliga. Allerdings spricht aktuell wenig dafür, dass es ein dauerhafter Zustand sein wird. Zum einen wurden Leistungsträger wie Möhwald und Kirschbaum verkauft und zum anderen hat die Mannschaft inklusive Trainer Köllner, für den es überhaupt die erste Station im Profifußball ist, eher wenig Bundesliga-Erfahrung. Vielleicht ist dies aber auch ein Vorteil, welcher die Mannschaft befreiter aufspielen lässt. Immerhin sind sensationelle Aufsteiger in der Liga nichts neues. Neben Neu-Torwart Mathenia liegen die Hoffnungen vor allem auf dem ausgeliehenen Bayern Juwel Timothy Tillman. Falls dieser zeigt, wieso sich Uli Hoeneß persönlich um ihn klammerte, als ihn der FC Barcelona abwerben wollte, kann der Deutsch-Amerikaner einer der schillerndsten Jungspieler der Saison werden.

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17. Fortuna Düsseldorf

Der Zweitliga-Meister hat seinen Kader ziemlich umgekrempelt und unter anderem mit guten Zweitliga-Spielern verstärkt (Duksch aus St. Pauli, Stöger aus Bochum und Morales aus Ingolstadt). Ob diese sich allerdings in der höchsten deutschen Spielklasse durchsetzen können, muss noch beantwortet werden. Immerhin wurden mit Karaman und Contento auch zwei Spieler mit Erstliga-Erfahrung verpflichtet. Dennoch hat der Kader nicht genug nachweisbare Qualität für die erste Liga. Trainer Friedhelm Funkel gehört zwar der Rekord für die meisten Aufstiege, ebenso aber auch der für die meisten Abstiege und es sieht nicht so aus, als würde sich irgendwas an der Tradition ändern. 

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16. 1. FSV Mainz 05

Nach Platz 14 in der letzten Saison und Platz 15 in der vorletzten, wird es für die Karnevalsstädter schwerer denn je, in dieser Saison erneut die Klasse zu halten. Zumal den Verein gleich mehrere Leistungsträger verlassen haben. Abwehrtalent Diallo wechselt nach nur einer Saison weiter zum BVB, Abwehrkollege Balogun und wichtigster Stürmer Muto in die Premier League und Eigengewächs Serdar geht zudem noch per Ausstiegsklausel nach Gelsenkirchen. Immerhin nahm man durch die Transfers über 50 Millionen ein, welche man teilweise reinvestierte. Denn derzeit ist der Kader noch kaum konkurrenzfähig.

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15. SC Freiburg

Es wird langsam eng für Christian Streich und seine Männer. Nachdem man sich letzte Saison nur knapp vor der Relegation gerettet hat, fand nun wieder der traditionelle Ausverkauf statt. Diesmal traf es die gesamte Innenverteidigung. Marc-Oliver Kempf wanderte zum VfB Stuttgart ab und Çağlar Söyüncü zog es gar in die Premier League zu Leicester City. Ebenso kehrte auch das ausgeliehene polnische Talent Kapustka zu den Füchsen zurück und Kapitän Schuster hängte seine Schuhe an den Nagel. Zwar stehen mit Heintz und Lienhart sowie Gondorf designierte Nachfolger bereit, jedoch müssen alle von ihnen direkt einschlagen, damit die Breisgauer eine ernsthafte Chance auf den Klassenerhalt haben. Erfreulich ist, dass man sich die Dienste von Luca Waldschmidt sichern konnte, der gemeinsam mit dem wiedergenesenen Niederlechner für mehr Alternativen in der Offensive sorgen kann.

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14. Eintracht Frankfurt

Die wahrscheinlich erste Überraschung. Der DFB-Pokalsieg ist gerade mal drei Monate her. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass dies nur eine Momentaufnahme war. Die Mannschaft befindet sich im Umbruch. Viele wichtige Spieler und allen voran Schöpfer des Sensationserfolgs Trainer Nico Kovac haben den Verein verlassen. Der neue Mann an der Seitenlinie Adi Hütter muss sich bei all seinen Erfolgen in Österreich und der Schweiz noch in einer wesentlich stärkeren Liga etablieren. Das selbe gilt für die meisten Neuzugänge. Ob es auf Anhieb klappt, einen funktionierenden Mechanismus zu bilden, ist gerade nach der historischen Supercup Pleite und dem peinlichen Erstrunden-Aus im DFB-Pokal äußerst fraglich. Hinzu kommt die gerade absolut unpassende Zweifachbelastung durch die Europa League und was diese bewirken kann, können die Fans des 1. FC Köln wohl am besten beantworten. So tief wird die Eintracht vor allem wegen der größeren Kaderbreite nicht sinken, eine schwierige Saison steht aber allemal bevor.

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13. Hannover 96

Währenddessen haben die meisten Sorgen der Niedersachsen mit dem Abgang von Abwehrchef Salif Sane zum FC Schalke zu tun. Zwar ist dies nicht der einzige Abgang eines Leistungsträgers, aber wohl der schwerwiegendste. Sollte diese Baustelle geschlossen werden und Torgarant Füllkrug eine weitere starke Saison abliefern, so wird man zumindest den 13. Platz halten können. Ein Sprung weiter nach oben in der Tabelle ist aber angesichts der im Vergleich zur Konkurrenz doch etwas geringen Kaderqualität eher unwahrscheinlich. Das Ziel Klassenerhalt wäre aber wieder erreicht.

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12. VfL Wolfsburg

Der größte Tabellensprung steht dagegen wohl dem VfL Wolfsburg bevor. Der 10. Platz mit dem HSV in der Saison 15/16 zeigt, dass der viel kritisierte Bruno Labbadia bei nötigem Vertrauen durchaus einen Problemklub aus der Misere führen kann. Der Kader ist ohnehin viel zu gut, um zum dritten mal in Folge in der Relegation zu landen. Große Hoffnungen ruhen unter anderem auf dem neuen Stürmerstar Daniel Ginczek. Dieser kam infolge eines Tauschgeschäfts mit Daniel Didavi vom VfB Stuttgart. Auch der Langzeitverletzte und nun wieder fitte Abwehrchef Brooks soll eine Säule des neuen VfL werden.

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11. Hertha BSC

Bei der Hertha bleibt alles beim alten. Die einzige relevante Veränderung ist der Abgang von Mitchell Weiser in Richtung Leverkusen. Für ihn kam ein anderes deutsches Talent, nämlich der 22-jährige Lukas Klünter vom Absteiger aus Köln. Der Defensivfußball von Trainer und Vereinslegende Pal Dardai bringt seit Jahren die nötigen Ergebnisse und vor allem Stabilität. Seit seinem Amtsantritt kämpft die alte Dame des deutschen Fußballs regelmäßig um die oberen Mittelfeldplätze. Dass die Berliner in dieser Prognose einen Platz im Vergleich zur Vorsaison einbüßen, hat weniger was mit einem Qualitätsverlust zu tun, sondern vielmehr damit, dass andere Teams viel mehr in ihr Team in dieser Transferperiode investierten.

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10. FC Augsburg

Eine solche Mannschaft ist der FC Augsburg unter Trainer Manuel Baum. Dieser schaffte es in seiner ersten Saison bereits, dass der Verein endlich nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun hatte und baute zudem ein gefährliches Offensivduo Gregoritsch/Finnbogason auf, welches nun nochmal durch den Rückkehrer Andre Hahn verstärkt wird. Wer sich an seine letzte Augsburger Saison erinnern kann, der weiß, was das für eine Verstärkung sein kann. Gefühlt zum ersten Mal konnte man zudem einen größeren Ausverkauf verhindern. Einzig die Torwart Position wirft nach dem Abgang von Hitz zum BVB noch Fragen auf. Sollte diese Baustelle geschlossen werden, steht einer erfolgreichen Saison nichts mehr im Weg.

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9. SV Werder Bremen

LOHNE BEI VECHTA, GERMANY - JULY 30: Head coach Florian Kohfeldt of Bremen speaks to his team during the Pre Season Friendly Match between VVV Venlo and Werder Bremen at Heinz-Dettmer-Stadion Lohne on July 30, 2018 in Lohne bei Vechta, Germany. (Photo by Christof Koepsel/Getty Images)

Die Hoffnungen der Bremer liegen derzeit auf den Schultern von Trainer Florian Kohfeldt. Der erst 35-Jährige ist neben Nagelsmann und Tedesco aktuell die große Hoffnung für das deutsche Trainerwesen. Er übernahm die Mannschaft letzte Saison am Abgrund und schaltete diese zwischenzeitlich gar in den Kampf um die europäischen Plätze ein. Die Abgänge von Delaney und Junuzovic wurden durch clevere Einkäufe ersetzt und zusätzlich wurden mit Osako und Harnik, sowie dem legendären Altmeister Claudio Pizarro weitere Alternativen für die Offensive geholt. Die Lage im Norden scheint sich zu stabilisieren und in der nächsten Saison könnte man weniger denn je mit dem Abstiegskampf zu tun haben.

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8. RB Leipzig

Die Leipziger erwartet währenddessen wohl ihre schwerste Saison im Oberhaus. Man hat zwar ohne Frage eine der besten Offensivreihen der Liga mit Werner, Forsberg und Co. Allerdings gibt es auch ziemlich viele Baustellen. Vor allem der Abgang von Naby Keita, dem wohl wichtigsten Spieler der Zentrale, könnte sich katastrophal auf die Mannschaftsleistung auswirken. Zudem wurde der Erfolgstrainer der letzten Jahre Ralph Hasenhüttl kürzlich gefeuert, weil er seinen 2019 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Ab 2019 kommt dann mit Julian Nagelsmann das größte Trainertalent Deutschlands, aber bis dahin muss der Sportdirektor Ralf Rangnick aushelfen. Ein sehr fähiger Trainer, wie man an der Herbstmeisterschaft mit Hoffenheim 2008 und dem CL-Halbfinale mit Schalke 2011 sieht. Allerdings könnte die Dreifachbelastung und zusätzlich noch die Doppelbelastung als Trainer und Sportdirektor bei seiner BurnOut-Historie ein Problem darstellen. 

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7. Borussia Mönchengladbach

Platz neun in den letzten beiden Spielzeiten ist nicht der Anspruch eines Vereins, der in den 2010er Jahren schon fast traditionell um die europäischen Plätze spielt und dessen Kader diese Ambitionen von den Namen her auch stützt. Zudem fällt der Schlüsselspieler und Kapitän Lars Stindl für einen guten Teil der Saison aus. Eigentlich keine rosige Ausgangssituation, könnte man meinen. Aber die Fans sollten ihre Trauerkleidung noch nicht anziehen, denn Gladbach hat einen neuen Hoffnungsträger. Dieser heißt Alassane Pléa und kommt aus Nizza, wo er eine unglaublich starke Saison hingelegt hat. Wird er einschlagen, könnten die Gladbacher ein wahres Offensivfeuerwerk abbrennen und am Ende gar ihre Rückkehr nach Europa einläuten. Vorausgesetzt, die Bayern oder wer anders aus den ersten Sechs bekommen ihre "Pflichtaufgabe" im DFB-Pokal endlich hin. 

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6. VfB Stuttgart

Der einzige Neueinsteiger in den Top sechs. Platz sieben in der letzten Saison kann man schon als großen Erfolg sehen. Vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um einen, wenn auch ambitionierten Aufsteiger handelte. Der Vater dieses Erfolges war ohne Frage Vorstand Michael Reschke. Dieser war zuvor für das Scouting beim FC Bayern und somit für Erfolgstransfers a la Kimmich zuständig und wickelte auch bei den Schwaben viele gute Geschäfte ab. Unter anderem holte man den Nationalspieler und Leistungsträger Mario Gomez für NUR 3 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg. Auch hatte Reschke den Mut, den sehr beliebten Aufstiegstrainer Hannes Wolf nach zwischenzeitlichem Platz 15 in der Liga gegen den sehr unbeliebten und belächelten Tayfun Korkut zu tauschen. Dieser erwies sich als Glücksgriff, der den Verein ganze acht Plätze nach oben auf Platz sieben führte und als Krönung den Abschied von Jupp Heynckes am letzten Spieltag vermasselte. Die Platzierung würde für Europa reichen, wäre da nicht die grandiose Leistung der Frankfurter und des Schiedsrichters im DFB Pokalfinale. Wirklich traurig ist man in Stuttgart aber nicht. Denn während die Frankfurter jetzt mit Zweifachbelastung zu kämpfen haben, können Reschke und Co. in Ruhe und durch kluge Transfers ihren Verein für den nachhaltigen Erfolg rüsten.

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5. TSG 1899 Hoffenheim

Der Held von Sinnsheim heißt nach wie vor Julian Nagelsmann. Zuerst rettete er das Team in der Endphase der Saison 2015/16 vor dem Abstieg, danach führte er es 2017 zur besten Saison der Vereinsgeschichte (Platz 4). Im letzten Jahr schaffte er es dann trotz Abgang diverser Stars und kurzzeitiger Dreifachbelastung, mit Platz drei noch zu toppen. Vor allem das Offensiv-Trio Gnabry-Uth-Kramaric jagte den Gegnern Schrecken ein. Dies wurde jedoch erheblich dezimiert. Gnabry tritt nach der Leihe nun endgültig das Kapitel FC Bayern an und Uth wurde erfolgreich von Schalke abgeworben. Dafür kommen jetzt mit Grifo, Bittencourt und Belfodil drei andere Offensivspieler. Wird Nagelsmann sie ähnlich erfolgreich einbringen können, so wird der Dorfverein auch in dieser Saison um die Champions-League-Plätze kämpfen.

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4. FC Schalke 04

Eine weitere Trainermannschaft ist der FC Schalke 04. Beim Vizemeister ist mit Domenico Tedesco auch ein sehr junger Trainer am Werk. Er schaffte es in der letzten Saison den Königsblauen einen wenig attraktiven, dafür sehr effektiven Defensivfußball einzuprägen. Ein Trend, der sich nicht zuletzt bei der WM 2018 in Russland als sinnvoll erwies. Vorstand Christian Heidel hat zur neuen Saison mal wieder sehr vielversprechende Transfers getätigt. Unter anderem Abwehrturm Salif Sane und Offensiv Allrounder Mark Uth. Der erneuten Vizemeisterschaft steht also nichts mehr im Weg? So einfach ist das nicht. Zum einen wurden mit den Schalkern Leon Goretzka und dem "Welklasse-Spieler" Max Meyer zwei Spieler entrissen, die eine gerade in Tedescos System sehr wichtige Doppelsechs bildeten. Ob die Neuzugänge Serdar, Mascarell und Rückkehrer Johannes Geis in diese Rollen hineinwachsen können, steht noch in den Sternen. Zum anderen hing die sehr hohe Platzierung des Ruhrgebiet Klubs sehr viel damit zusammen, dass die Konkurrenz, abgesehen von den Bayern keine konstante Leistung hinbekam. Speziell dem Dauerrivalen BVB ist diesmal deutlich mehr zuzutrauen. Außerdem waren sehr viele Erfolge der Schalker, bei all der kämpferischen Leistung ziemlich glücklich. Dazu kommt die Dreifachbelastung. Der Erfolg wird also sehr schwer zu wiederholen sein.

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3. Borussia Dortmund

Vor der letzten Saison wurden vor allem drei Kandidaten für die Nachfolge von Thomas Tuchel genannt. Peter Bosz, Peter Stöger und Lucien Favre. Nachdem die ersten beiden sich bereits erfolglos probieren durften, ist jetzt Favre dran. ​der Schweizer ist eigentlich eher als Trainer bekannt, der Vereine, die unter ihren Möglichkeiten spielen und den Boden der Tabelle erkunden, zu ihren Höchstleistungen treibt und zu internationalen Plätzen führt. In einem bereits etablierten Top-Klub nachhaltig gute Ergebnisse zu erzielen, ist eine Aufgabe, der er sich zum ersten mal annimmt. Bei einer Sache können die BVB Fans aufatmen. Favre verfügt sowohl über deutlich mehr Bundesliga-Erfahrung und Systemvariabilität als Bosz. Zudem ist er ein deutlich geringerer Fan von unattraktivem Defensivfußball als Stöger. Außerdem hat sich der BVB nach diversen Fehlgriffen endlich von der immer gleichen Transferstrategie von Zukunftsperspektive verabschiedet und mit Witsel und Delaney zwei gestandene Profis fürs Mittelfeld geholt. Allgemein wurde der Kader ziemlich durcheinandergewürfelt und man hat sich erfolgreich von den Missverständnissen Schürrle und Yarmolenko getrennt. Das einzige Problem ist die Stürmerposition, welche nur mit nominellem Flügelspieler Phillip und dem viel zu jungen und unerfahrenen Isak besetzt ist. Aber sollte Favre sein System adaptieren können und Leader und Kapitän Marco Reus endlich mal eine Saison fit bleiben, sollte das ausgeschriebene Ziel Champions League mehr als realistisch sein.

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2. Bayer 04 Leverkusen

​Der Werksklub hat schon in der letzten Saison nur wegen einer schlechteren Tordifferenz die Champions League verpasst. Aber vielleicht ist es auch besser so, denn die Europa League wird gerade im Anfangsstadium deutlich weniger belastend für das junge Team von Heiko Herrlich. Den Verein zeichnet vor allem eine sehr effektive Scouting-Abteilung und die Fähigkeit aus, junge Spieler zu entwickeln. Gerade Leon Bailey, Julian Brandt, Kai Havertz, Jonathan Tah und Co. sind in der letzten Saison zu echten Leadern herangewachsen. Das Entscheidende ist auch, dass man diese jungen Leader alle halten konnte. Der einzige nennenswerte Abgang war der langjährige Torhüter Bernd Leno. Aber selbst hier konnte man mit Lukáš Hrádecký einen der besten Bundesliga-Keeper zum Nullpreis verpflichten. Dazu kommt mit Weiser ein fähiger Rechtsverteidiger, was zuletzt die Problemzone war und mit Paulinho konnte man ein Mega-Talent verpflichten und dabei sogar den großen FC Bayern ausstechen. Nimmt man dazu noch die Tatsache, dass die jungen Spieler mit Sicherheit noch weiter wachsen werden und man hat eine Mannschaft, die Großes erreichen kann.

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1. FC Bayern München

​Platz eins geht wie immer an den FC Bayern! Muss man nicht erklären.....


Okay, führen wir das Offensichtliche aus. Selbst die zum Teil alternden Stars des Rekordmeisters und der auf diesem Niveau unerfahrene Trainer Kovac können den riesigen Qualitätsunterschied zu anderen Vereinen nicht negieren. Die eh schon völlig überlegene Mannschaft der letzten Saison wird zusätzlich noch durch die talentierten Leon Goretzka und Serge Gnabry ergänzt, welche die letzten Jahre schon bei weniger hochklassigen Mitspielern zu den besten der Liga zählten. Eine Wachablösung an der Spitze ist nach wie vor nicht in Sicht. Und das, obwohl man am Transfermarkt bisher keinen einzigen Cent ausgab. 

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