​Vor dem ersten Pflichtspiel von Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Lucien Favre gegen Greuther Fürth im DFB-Pokalspiel am Montag hat Favre auf der heutigen Pressekonferenz des BVB zum guten Gegner aus Fürth, dem aktuellen Stand der Dortmunder Mannschaft und den Personalplanungen im Mittelfeld Stellung genommen. 


Am kommenden Montag wird Borussia Dortmund in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den stark in die Saison gestarteten Zweitligisten Spielvereinigung Greuther Fürth treffen. Nach dem Fast-Abstieg in der letzten Saison steht das Kleeblatt nach zwei Spieltagen ungeschlagen auf dem dritten Tabellenplatz in der zweiten Bundesliga. Somit wird das erste Pflichtspiel des BVB unter Neu-Trainer Lucien Favre gleich zu einem ersten Härtetest. Auch der Schweizer warnt deshalb auf der ​heutigen Pressekonferenz vor dem K.o.-Spiel: "Es ist kein Geschenk, in der ersten Runde gegen einen Zweitligisten zu spielen. Fürth hat schon zwei Meisterschaftsspiele gemacht und ist bereit. Aber wenn du spielst, ist es selten einfach."

​Borussia Dortmund spielte insgesamt eine gute Vorbereitung, zeigte sich aber vor allem bei Standardsituationen und durch Ballverluste im Spielaufbau immer wieder anfällig. Favre weist deshalb explizit auf die Qualitäten der Fürther Mannschaft hin: "Natürlich haben wir die Spiele der Fürther gesehen. Sie sind flexibel, körperlich stark und vor allem bei Standards und Kontern sehr gefährlich." Dennoch sieht der Trainer seinen BVB in einer guten Verfassung vor dem ersten Pflichtspiel der Saison: "Es war eine gute Vorbereitung. Wir haben seit Juli gut gearbeitet, oft zwei Einheiten am Tag gehabt und sind bereit."


Nachdem bereits kurz vor der Pressekonferenz vermeldet wurde, dass die ​Spielgenehmigung für Neuzugang Axel Witsel erteilt wurde und er somit schon für das Pokalspiel gegen Fürth spielberechtigt ist, möchte Favre noch keinen Startelfeinsatz des Belgiers im Pokal garantieren: "Mal sehen, wie es Montag aussieht." Auch Sechser Julian Weigl wird noch Zeit brauchen, nachdem er mit einer anhaltenden Entzündung der Adduktoren nahezu die gesamte Vorbereitung ausfiel: "Julian Weigl hat gestern beim BVB II ein Spiel über 60 Minuten gemacht. Er kommt langsam, aber er braucht noch ein wenig Zeit. Das ist klar."

Dementsprechend will sich der neue Dortmunder Trainer trotz des Überangebots im zentralen Mittelfeld vor dem Pokalspiel gegen ​Greuther Fürth noch nicht in die Karten schauen lassen: "Im Mittelfeld haben wir viele Spieler, aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele erst sehr spät dazugestoßen sind. Es ist noch nicht klar, wer am Montag spielen wird." Aktuelle Optionen für die Startelf sind unter anderem Neuzugang Thomas Delaney, Favre-Schützling Mahmoud Dahoud und Mario Götze, der eine gute Vorbereitung spielte. Definitiv von Anfang an spielen wird derweil der neue BVB-Kapitän Marco Reus: "Marco Reus ist ein Spieler mit viel Spielintelligenz, er kann jederzeit den Unterschied machen! Er ist ein erfahrener Spieler bei uns und jetzt Kapitän. Wir zählen auf ihn", meint Favre vor seinem ersten Pflichtspiel in Schwarz-Gelb.