SCHWEINFURT, GERMANY - AUGUST 17: Head coach Domenico Tedesco of Schalke 04 looks on ahead of the first round match of DFB Cup between 1. FC Schweinfurt 05 and FC Schalke 04 at Willy-Sachs-Stadion on August 17, 2018 in Schweinfurt, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

Schalke 04: 4 Erkenntnisse nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal

Am Freitagabend stand für den FC Schalke 04 das erste Pflichtspiel auf dem Programm, welches der Vizemeister souverän für sich entschied. Beim FC Schweinfurt siegte die Mannschaft von Domenico Tedesco mit 2:0 und deutete dabei an, dass man auch in diesem Jahr vor allem in der Defensive nur schwer zu knacken ist. Doch bei der Partie gegen den Regionalligisten lief noch nicht alles rund, weshalb der Trainer gemeinsam mit seinen Spielern noch auf den ein oder anderen Knackpunkt hinwies. Daher erfahrt ihr im Folgenden vier Erkenntnisse, die die Schalker nach dem Weiterkommen mitgenommen haben dürften.

1. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg

Zwar ist die erste Runde des DFB-Pokals in den meisten Fällen kein Indikator dafür, wie sich eine Mannschaft in der Bundesliga schlagen wird, doch Spieler und Verantwortliche des FC Schalke 04 sehen sich auf einem guten Weg. "Wir hatten einen gewissen Plan, den haben wir zu 70 oder 80 Prozent ganz gut umgesetzt", wird beispielsweise Trainer Domenico Tedesco auf der vereinseigenen Website zitiert.


Wie gewohnt waren die 'Knappen' defensiv stabil, allerdings fehlte im Angriff noch die letzte Zielstrebigkeit. "Wir hatten insgesamt eine gute Dynamik und gute Laufwege", führte der 32-Jährige fort, der auch von der Konsequenz seiner Schützlinge angetan war: "Gut gefallen 

hat mir, dass wir auch in der 85. Minute noch ein gutes Gegenpressing gespielt haben."

2. Die Defensive steht

Schon in der abgelaufenen Saison ging es im Schalker-Spiel vor allem um defensive Stabilität, um im Gegenzug vor dem gegnerischen Tor eiskalt zuschlagen zu können. Auch in Schweinfurt haben sie ihr Qualitäten wieder unter Beweis gestellt. Matija Nastasic, Naldo und Salif Sané bildeten die Dreierkette, als Verbindungsspieler begannen Abdul Rahman Baba und Daniel Caligiuri auf den Außenbahnen.


Über 90 Minuten ließ die Mannschaft von Domenico Tedesco wenig zu, gefährlich wurde es vor dem Tor von Ralf Fährmann selten bis gar nicht. "Defensiv standen wir sehr gut, haben kaum etwas zugelassen", befand beispielsweise Alessandro Schöpf. Der Österreicher war mit seiner Meinung jedoch nicht alleine. "Defensiv fand ich es richtig gut", so Neuzugang Mark Uth.

3. Im Angriff stockt es noch ein wenig

Allerdings haperte es noch ein wenig im Angriffsspiel. Zwar sammelte S04 insgesamt 21 Abschlüsse, doch brenzlig wurde es vor dem Tor von Alexander Eiban nicht allzu oft, weshalb am Ende auch "nur" ein 2:0 zu Buche stand. "Dass wir offensiv noch etwas mehr machen müssen, ist uns bewusst. Da hat manches Mal noch der letzte Pass gefehlt", monierte beispielsweise der eingewechselte Schöpf, während Tedesco mit der Chancenverwertung unzufrieden war: "Letztlich hätte das Ergebnis etwas höher ausfallen können, aber wir haben die eine oder andere Möglichkeit nicht genutzt."


Auch in den Augen von Uth "geht natürlich noch mehr. Da müssen die Absprachen noch besser werden", so der 26-Jährige. 

4. Die jungen Wilden zeigen sich in guter Form

Nach dem Autounfall in seiner marokkanischen Heimat  war Amine Harit in den vergangenen Wochen eines der Sorgenkinder der Mannschaft, doch der 21-Jährige bewies am Freitagabend, dass er den Schalter umlegen und sich voll und ganz auf den Fußball konzentrieren kann.


Der WM-Teilnehmer überzeugte über 90 Minuten, kam dabei vor allem über seine kämpferische Seite und holte unter anderem in der 24. Minute den Elfmeter heraus, den Nabil Bentaleb zur 1:0-Führung verwandelte. Insgesamt war es ein gelungener Auftritt des letztjährigen Shootingstars, der auch in diesem Jahr an seine Leistungen anknüpfen will.


Auch Weston McKennie, der im Vierermittelfeld neben Harit auflief, machte eine gute Partie, schaltete sich immer wieder in die Angriffe ein und stellte somit unter Beweis, dass er auch in diesem Jahr berechtigte Chancen auf regelmäßige Einsätze im zentralen Mittelfeld hat. Allerdings könnte er auch in die Defensive rücken, wie Domenico Tedesco auf der Pressekonferenz vor der Partie offenbarte