​Das Transferfenster hat in Deutschland noch zwei Wochen geöffnet, dies gilt auch für die Vereine der 2. Bundesliga. Der ​FC Ingolstadt 04 könnte davon profitieren, denn die Schanzer sind noch auf der Suche nach einem neuen Torhüter und sind laut Berichten des ​Donaukuriers wohl bei ​RB Leipzig fündig geworden.


"Fest steht, dass wir bald einen dritten Torwart brauchen. Es darf nichts passieren", so Stefan Leitl, Trainer des FC Ingolstadt. Der Grund: Örjan Nyland hat den Verein in diesem Sommer verlassen und spielt nun beim englischen Zweitligisten Aston Villa. Ein Ersatz muss schnellstmöglich her und der Trainer hat zwei Spielerkategorien im Visier.


Man könnte eine sichere Variante wählen und einen erfahrenen Schlussmann verpflichten, der freiwillig auf der Bank sitzt und Stammtorhüter Marco Knaller mit seiner Erfahrung unterstützt. Einen solchen Torwart hat der Verein auch bereits ausgemacht. Der 35-jährige Philipp Heerwagen vom FC St. Pauli passt genau in dieses Profil. Er spielte bereits in der Bundesliga für den VfL Bochum und war davor Stammkeeper bei der SpVgg Unterhaching.

VfL Bochum 1848 v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga

Marius Müller spielte letzte Saison auf Leihbasis beim 1. FC Kaiserslautern


Die zweite Option wäre ein junger Spieler, der Marco Knaller ernstzunehmende Konkurrenz machen könnte. Der 25-jährige Marius Müller von RB Leipzig wäre in diesem Fall der Spieler der Begierde. Müller könnte ein Transfer auch gut gefallen, denn bei RB Leipzig ist Peter Gulacsi gesetzt und die Nummer zwei wird aller Voraussicht der Schweizer Yvon Mvogo, der in der Europa League halten wird.


Leipzigs Trainer Ralf Rangnick ​ist einem Transfer Müllers nicht abgeneigt, für ihn wäre eine Leihe jedoch der Optimalfall: „Ich hatte gestern Gespräche mit Marius und ihm gesagt, dass er die Chance hat, sich verleihen zu lassen. Marius müsste dafür einen Verein haben, der ihm einen Leihvertrag anbietet und wir müssen uns mit Fabio und seinem Berater einig werden."