Bei ​Manchester City herrschen derzeit Sorgen um Kevin De Bruyne, dessen Ausfall nach einer Verletzung im Training am Mittwoch zunächst unklar war. Wie das belgische Blatt Het Laatste Nieuws berichtet, sei mittlerweile die erste Diagnose erfolgt: Zwar werde der 27-Jährige einige Zeit fehlen, eine Operation sei jedoch nicht notwendig.


Offiziell wolle sich der Verein im Verlauf des heutigen Freitags zu De Bruynes Verletzung äußern, doch bereits jetzt scheinen schon die ersten Informationen durchgesickert zu sein. Demnach verletzte er sich am Seitenband des rechten Knies, allerdings müsse dieses nicht operiert werden. 


Die Ausfallzeit betrage in der Regel zwei bis vier Monate, doch die 'Citizens' gehen offenbar davon aus, dass ihr Spielmacher lediglich acht bis neun Wochen ausfallen wird. Eine ähnliche Verletzung habe De Bruyne bereits vor zwei Jahren erlitten, als er von Anfang Februar bis Ende März 2016 ebenfalls aufgrund einer Knieverletzung ausfiel.

Bestätigt worden sei die Diagnose durch den spanischen Arzt Dr. Ramon Cugat. Der 67-Jährige gilt als Experte in Sachen Knieverletzungen und verwendet beispielsweise bei der Behandlung von Kreuzbandverletzungen Wachstums-Faktoren und Stammzellen. Zu seinen Patienten zählten unter anderem Pep Guardiola, Andres Iniesta, Fernando Torres, Carles Puyol, Arturo Vidal oder auch Vincent Kompany. Daher habe sich De Bruyne vom Spanier noch eine zweite Meinung einholen wollen, um endgültig sicher zu gehen, dass eine Operation nicht vonnöten sei. 

Die Anhänger des amtierenden Meisters dürften dementsprechend aufatmen, nachdem noch am Mittwoch davon die Rede war, dass De Bruyne möglicherweise noch länger ausfallen könnte. ​Innerhalb der Mannschaft macht man sich ob der Verletzung allerdings keine Sorgen: "Kevin ist ein großartiger Spieler und es ist einfach unglücklich, dass es ihm im Training passiert ist, doch es gibt mehr als genug Tiefe im Kader. Wir verlassen uns nicht nur auf einen Spieler. Es ist ein Mannschaftssport und wer auch immer einspringt, wird es gut machen. Offensichtlich ist es ein großer Verlust, aber wir haben mehr als genug Ersatz", sagte beispielsweise Abwehrspieler Kyle Walker.