Seit über zwei Wochen trainiert Marc Stendera mit einigen Teamkollegen bereits abseits der Profimannschaft von ​Eintracht Frankfurt. Die Zeichen deuten auf einen Wechsel des bärtigen Mittelfeldspielers an, der bereits acht Jahre bei der Eintracht verbracht hat.


Die Sport-Bosse von Eintracht Frankfurt legten dem 22-Jährigen und seinen anderen aussortierten Kollegen schon mehrfach einen Wechsel nahe. Die Chancen, erneut als Adlerträger aufzulaufen, sind scheinbar astronomisch gering.


Sportdirektor Bruno Hübner machte gegenüber der Bild klar: “Die Spieler und ihre Berater wissen, wo sie stehen. Wir hoffen, dass sie eine Veränderung anstreben und dass sich bald was tut. Fakt ist: Sie haben es schwer, und wenn wir noch jemanden holen, haben sie es noch schwerer.”


Und der 22-Jährige wird es besonders schwer haben, die ​Eintracht zu verlassen. Seit acht Jahren läuft er bereits für die Hessen auf und durfte in der Bundesliga 71-mal auflaufen. Seine ständigen Verletzungen und Gewichtsprobleme machten es dem 22-Jährigen aber schwer, regelmäßig Spiele zu machen.

1. FC Nuernberg v Eintracht Frankfurt - Bundesliga Playoff Leg 2

Stendera liegt 2016 verletzt gegen den FC Nürnberg am Boden



Zuletzt wurde Stendera mit dem Aufsteiger Nürnberg in Verbindung gebracht. Jedoch konnte sein Berater laut Bild bestätigen, dass es keine Kontakte zwischen seinem Klienten und den Franken gab.


Stenderas Entourage stünde zwar mit zwei Bundesliga-Vereinen in Verhandlungen, jedoch werde man sich laut des Beraters nicht “unter Druck setzen lassen”. Bei Verhandlungsfehlschlägen würden sie es im Wintertransferfenster erneut probieren.

Das Problem dabei: Stendera braucht dringend Spielzeit. Sein Berater weiß, dass für einen Fußballer in seinem Alter regelmäßige Spielzeit wichtig ist, um eine optimale Weiterentwicklung zu fördern. Die natürlichen Anlagen eines Top-Zehners hat Stendera.


Diese Spielzeit wird er unter dem neuen Coach Adi Hütter nicht bekommen, weswegen das Frankfurter Eigengewächs nun wohl einen neuen Verein braucht. Auf Leihbasis wird man sich laut Bild allerdings nicht trennen. Dies bestätigte Stenderas Berater Sascha Bürger.