Jürgen Klopp trainiert den ​FC Liverpool mittlerweile seit drei Jahren und hat den Traditionsverein zu einem wahren Titelanwärter gemacht. Nach dem souveränen 4:0-Auftaktsieg der Reds gegen West Ham United, sprach der Deutsche über die Fülle seines Kaders und ist positiver Dinge für die neue ​Premier-League-Spielzeit.



Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund leistet an der Anfield Road eine tolle Arbeit und hat sein Team zu einem Titelanwärter gemacht. Klopp ist in der Lage jeden Spieler zu verbessern und punktet mit einer großen Leidenschaft für den Fußball. Jene Leidenschaft hat bereits einigen Youngstern zum Durchbruch verholfen: Spieler wie Trent Alexander-Arnold oder Joe Gomez kommen aus der eigenen Jugend und gehören mittlerweile zum (erweiterten) Stammpersonal.

Klopp hat aber auch bereits Unmengen an Geld für neue Spieler ausgegeben. Seit seiner Ankunft hat sich der Kaderwert der Mannschaft um 557 Millionen Euro gesteigert.

Klopp holte insgesamt 17 Neuzugänge für rund 430 Millionen Euro, in dieser Saison wurden Spieler für insgesamt 182 Millionen Euro verpflichtet.


Der Kader ist also dementsprechend breit aufgestellt und der charismatische Übungsleiter kann aus dem Vollen schöpfen. Auf ​Liverpools Homepage äußerte er sich zu der Größe seines Kaders: "Ja ich kann es sehen, weil ich nicht blind bin! Ich kann sie sehen und ich kann die Aufstellung lesen und dann sehen, wer auf der Bank sitzt. Alberto Moreno, ich habe keine Erklärung, warum er nicht im Kader ist - er hatte eine fantastische Vorbereitung, er wurde immer besser und besser, aber wir müssen diese Entscheidungen eben treffen."

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Neuzugang Shaqiri trifft in der Vorbereitung sehenswert mit einem Fallrückzieher


Klopp weiter: "Adam Lallana wurde nicht eingewechselt und wird immer besser und besser. Für Clyney gilt das Gleiche, Dom Solanke, Divock Origi werden auch alle immer besser und besser und besser, aber das ist es, was man braucht. Ich bin ziemlich offen, wenn ich darüber spreche. Ich mag es nicht den Spielern zu sagen, dass sie nicht dabei sind oder was auch immer, besonders wenn sie in den Trainingseinheiten alles geben, aber es ist ein ganz normaler Teil des Geschäfts."


Die Saison ist lang und schon bald könnte sich die Breite des Kaders bezahlt machen, das weiß auch Klopp: "Es gibt im Leben schlimmere Dinge zu akzeptieren, aber es ist August und bald September und dann fangen wir an, drei Spiele in einer Woche zu spielen, und dann haben wir dieses Problem nicht mehr so schnell. Jedem wird es gut gehen, also ist die Aufgabe für die Jungs im Moment, wirklich hart zu arbeiten, auch wenn man nicht startet. [...] Am Ende der Saison ist der Plan, dass sie alle glücklich sind, weil sie eine wichtige Rolle in unserer Saison gespielt haben, also aus meiner Sicht ist alles gut.