Mehrere Wochen lang suchte der SV Werder einen neuen Sechser als Back-Up für Philipp Bargfrede. Der 29 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler gilt bei den Grün-Weißen als gesetzt - ist aber auch sehr verletzungsanfällig. Demnach war klar, dass die Bremer noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen wollten. Doch Manager Frank Baumann schob dem zuletzt ein Riegel vor - kein Problem: Werder hat genug Alternativen. ​


Mit Ole Käuper und Jean-Manuel Mbom besitzen die Bremer nicht nur zwei Top-Talente, die bislang ohne Bundesliga-Erfahrung sind. Es gibt noch einen Spieler, der eigentlich gelernter "Sechser" ist, in den vergangenen Jahren aber zum Innenverteidiger umgeschult worden ist: Milos Veljkovic.

Der serbische Nationalspieler wechselte vor 2,5 Jahren für 330.000 Euro von Tottenham Hotspur an die Weser - und spielte zunächst als defensiver Mittelfeldspieler! Erst bei der zweiten Mannschaft in der dritten Liga, dann einige Male bei den Profis. Veljkovic lief auch in den Jugendmannschaften immer wieder als "Sechser" auf und kennt diese Position gut. Werder hätte somit überhaupt keinen Grund zur Sorge, falls Bargfrede ausfallen sollte. 


Veljkovic könnte in diesem Fall eine Position nach vorne rutschen und in der Innenverteidigung von Sebastian Langkamp vertreten werden. Die Bremer würden so auf beiden Positionen die nötige Sicherheit haben und müssten nicht noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Und wenn auch Veljkovic ausfallen sollte, hat man mit Käuper und Mbom zwei Spieler, die bereits in der Jugend zeigten, wie stark sie sind.