Horst Heldt, Sportdirektor des Bundesliga-Klubs Hannover 96, hat beschlossen, keinen weiteren Transfer für die offensiven Außenbahnen zu tätigen. Stattdessen setzt man seine Hoffnungen in das 19 Jahre alte Offensiv-Talent Linton Maina, der in den letzten Testspielen restlos überzeugte und ein essenzieller Baustein für die Zukunft werden soll.

​Linton Maina hat für Hannover 96 eine grandiose Vorbereitung gespielt und zog in jüngster Vergangenheit bereits das Interesse einiger internationaler Tob-Klubs auf sich. Unter anderem Manchester United soll sich intensiver nach dem 19-Jährigen erkundet haben. Nun hat 96-Manager Horst Heldt entschieden, die Entwicklung des Youngsters voranzutreiben und keine weiteren Verstärkungen für die Flügel zu verpflichten.


Gegenüber Sportbuzzer erklärte Heldt: "Maina hat klasse gespielt. Ein neuer Spieler würde eventuell zum Pro­blem. [...] Es gilt auch, die einzelnen Spieler zu fördern, eine Entwicklung nicht mit weiteren Personalien zuzumachen."

Damit übergeht der 96-Manager auch die jüngsten Forderungen von Trainer Andre Breitenreiter, der sich nach den Verletzungen der bisher für die Stammelf eingeplanten Flügelstürmer Genki Haraguchi und Ihlas Bebou für weitere Verstärkungen auf den Flügeln einsetzt: "Genki Haraguchi hat eine schwere Zerrung. Er fehlt am Sonntag in Karlsruhe. Bei Ihlas Bebou ist die alte Verletzung aufgebrochen. Da müssen wir sehen, wie sich das entwickelt. Zwei offensive Außen. Schönen Tag noch!"


Doch auch Breitenreiter musste anerkennen, dass man mit Linton Maina, der vor kurzem seinen ersten Profivertrag bis 2022 bei Hannover unterzeichnete, eine interne Alternative mit viel Potenzial in der Hinterhand hat und ließ sich nach dem letzten Testpiel-Sieg gegen Athletic Bilbao sogar zu einem Sonderlob für den 19-jährigen Youngster hinreißen: "Linton hat das sehr ordentlich gemacht. Er hat frech und frei losgespielt. Das war schön anzusehen."


Ob Hannover 96 tatsächlich mit dem jetzigen Kader in die neue Saison startet oder doch noch ein weiterer Angreifer verpflichtet wird, liegt nun in Horst Heldts Hand, der trotz aller Vorschusslorbeeren für Maina auch ankündigte: „Ob wir eine weitere Personalie dazunehmen, werden wir am Ende der Transferperiode entscheiden.“