​Eintracht Frankfurt unterlag am Sonntag dem ​FC Bayern München klar und deutlich mit 0:5 im Supercup. Mehrere Millionen Fußball-Fans schauten sich das erste Pflichtspiel in dieser Saison live im deutschen Fernsehen an und kritisierten in den sozialen Medien vor allem einen: SGE-Schlussmann Frederik Rönnow. Das gefiel den Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht aber eher weniger. 


Bei dem einen oder anderen Gegentreffer zeigte Rönnow Probleme in der Strafraumbeherrschung und sah nicht gut aus. Dennoch will Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner den Schlussmann nicht zum Sündenbock machen. Er sagte gegenüber der hessenschau"Nur Rönnow die Schuld zu geben, das liegt mir fern." Und weiter: "Wir haben einfach die Eingespieltheit nicht und er braucht auch Erfolgserlebnisse. Ich glaube schon, dass er in zwei Situationen gezeigt hat, dass er ein guter Torwart ist. Wir wissen das klar einzuordnen."

Zudem sind die Fans bei der Eintracht auf der Torhüterposition zuletzt absolut verwöhnt worden. Lukas Hradecky hütete in den vergangenen Jahren das Tor bei der SGE und spielte stark auf. Im Sommer wechselte er jedoch ablösefrei zu Liga-Konkurrent Bayer 04 Leverkusen. 


Nachfolger Rönnow kam im Sommer dieses Jahres für 2,8 Millionen Euro vom Erstligisten Bröndby IF. In der Heimat war der 26 Jahre alte dänische Nationalkeeper Stammspieler und konnte mit starken Leistungen überzeugen. Trotz der Kritik wird Rönnow wohl als Stammspieler in die neue Saison gehen und damit die Chance haben, die Zweifler vom Gegenteil zu überzeugen.