LONDON, ENGLAND - AUGUST 12:  Manchester City players celebrate victory following the Premier League match between Arsenal FC and Manchester City at Emirates Stadium on August 12, 2018 in London, United Kingdom.  (Photo by Michael Regan/Getty Images)

Manchester City: Fünf Erkenntnisse zum Auftaktspiel der "Citizens"

Manchester City dominierte die Premier League im vergangenen Jahr nach Belieben und brach einen Rekord nach dem anderen. Die Konkurrenz schläft allerdings nicht und hat sich mit reichlich Neueinkäufen verstärkt, um Manchester City in dieser Spielzeit die Stirn bieten zu können. Die Skyblues vom Thron zu stoßen wird ein schwieriges Unterfangen und nach dem 2:0-Auftaktsieg der 'Citizens' gegen den FC Arsenal kamen wir zu fünf Erkenntnissen. 

1. City ist erneut Meisterschaftsfavorit

Bereits der 3:0-Erfolg der "Skyblues" im Community Shield gegen den FC Chelsea deutete auf eine starke Mannschaft hin. Das Team funktioniert wie ein Uhrwerk, die Spieler kennen sich bestens und wissen ganz genau, was sie zu tun haben. Pep Guardiola hat in den letzten zwei Jahren eine Mannschaft zusammengestellt, die jeden Gegner auf der Welt schlagen kann und auch über einen kompletten Saisonverlauf in der Lage ist, die Konzentration hochzuhalten. 

2. Benjamin Mendy ist wie ein Neuzugang

Benjamin Mendy hat sich seine erste Saison bei Manchester City sicherlich anders vorgestellt. Der Franzose wurde für die Saison 2017/18 vom AS Monaco verpflichtet, kam aber aufgrund eines Kreuzbandrisses zu gerade einmal neun Einsätzen in der ganzen Saison. Gegen den FC Arsenal zeigte der Franzose, dass er bereit ist, diese Spielzeit voll anzugreifen. Der 24-jährige Linksverteidiger glänzte mit zwei Assists und bereitete der Abwehr mit seinen energischen Läufen durchgehend Probleme. Ihn im Team zu haben ist für Guardiola wie ein Neuzugang und die Konkurrenz hat allen Grund zur Sorge.

3. Mahrez macht Druck auf die Etablierten

Riyad Mahrez hat endlich seinen lang ersehnten Wechsel zu Manchester City bekommen. Leicester City hielt lange am Algerier fest und wollte den Leistungsträger nicht ziehen lassen, doch nun schloss er sich den "Citizens" für 68 Millionen Euro an. Mahrez ist ohne Zweifel ein sehr guter Fußballer, doch kaum einer traut ihm zu, sich in einer Mannschaft mit Leroy Sané, Kevin de Bruyne oder Bernardo Silva durchzusetzen. Gegen Arsenal stand der Dribbelkünstler in der Startelf und machte seine Ambitionen für einen Stammplatz deutlich. Er war für seinen Gegenspieler Ainsley Maitland-Niles eine Nummer zu groß, denn er war agil, gedankenschnell und sorgte immer wieder für Gefahr, wenn er in Ballbesitz kam. Der Kampf um die Stammplätze hat bereits begonnen und Mahrez ist bereit für Kampf.

4. Raheem Sterling will es seinen Kritikern zeigen

Die Personalie Raheem Sterling ist in England nicht ganz unumstritten. Der englische Nationalspieler war zwar letzte Saison mit 23 Toren und 17 Assists einer der besten Spieler Citys, doch bei der Weltmeisterschaft war von dieser Torgefährlichkeit nichts mehr zu sehen. Er spielte fast in jedem Spiel Englands, konnte nur einen einzigen Assist verbuchen und spielte generell deutlich unter seinen Möglichkeiten. Gegen Arsenal war aber wieder der alte Sterling zu sehen. Er baute zwar in der zweiten Halbzeit ein wenig ab, in der ersten Hälfte terrorisierte er die Hintermannschaft der "Gunners" aber im Sekundentakt. Er suchte immer wieder das Eins-gegen-eins, setzte seine Mitspieler gut in Szene und belohnte sich auch noch mit einem schönen Solo-Tor. Sollte er die Leistung der letzten Spielzeit erneut abrufen können, werden auch die letzten Kritiker verstummen.

5. Guardiolas Vertrauen in die Mannschaft

Diese Erkenntnis hängt mit der Transferpolitik Manchester Citys zusammen. Klar, der Verein ist einer der finanzstärksten Klubs der Welt und hat sich den letzten Jahren auch nicht zurückgehalten, Unsummen für neue Spieler auszugeben. Für die neue Spielzeit wurde aber lediglich Riyad Mahrez verpflichtet, um den Kader gezielt zu verstärken. Ansonsten ist die Mannschaft unverändert und zeigt auf dem Platz, wie eine Einheit auszusehen hat. Die Spielzüge sind flüssig, die Absprache ist gut und auch die Einstellung ist der eines Meisters würdig. Guardiola vertraut seiner Mannschaft und weiß, dass er mit diesem Team große Erfolge feiern kann. Wenn der Spanier in der Vergangenheit oftmals für horrende Transfersummen und unzählige Neuverpflichtungen kritisiert wurde, dann muss er an dieser Stelle für seine Zurückhaltung und sein Vertrauen in die Mannschaft gelobt werden.