Paul Pogba und José Mourinho werden wohl nicht mehr die besten Freunde. Pogba zeigte in der vergangenen Saison oftmals durchwachsene Leistungen und dies bemängelte sein Trainer nicht allzu selten. Nach dem Auftaktsieg der 'Red Devils' gegen Leicester City am Freitag war es jedoch der Franzose, der als Kapitän zum 'Man of the Match' gewählt wurde. Nach der Partie zeigte sich Pogba stolz darüber die Kapitänsbinde tragen zu dürfen, sorgte aber mit Aussagen über sein Wohlbefinden im Verein erneut für Spannung zwischen ihm und seinem Trainer.


Paul Pogba bekam nach seiner starken Leistung gegen Leicester City stehende Ovationen von den heimischen Fans, doch sorgte mit ​​Aussagen über das Wohlbefinden "eines" Spielers innerhalb einer Mannschaft für erneute Spekulationen über seine Zukunft. "Ich bin derselbe wie bei der WM", so Pogba. "Natürlich geht es um ein anderes Team. Wenn du dich wohlfühlst, wenn die Leute allen vertrauen, wird es einfacher. Wenn man nicht glücklich ist mit dem, was man macht, dann macht es keinen Sinn, das zu tun. Es macht Sinn etwas zu tun, wenn man das liebt."
Manchester United v Leicester City - Premier League

Pogba erzielte per Elfmeter die frühe Führung für United



Pogba weiter: "Wenn du nicht glücklich bist, kannst du nicht dein Bestes geben. Es gibt Dinge, die ich nicht sagen kann, sonst bekomme ich eine Geldstrafe." Pogba konterte mit dieser Aussage seinen Trainer José Mourinho, der dem Franzosen unterstellte, bei der WM für Frankreich nur so gut gespielt zu haben, weil er sich im Kreis der Nationalmannschaft ausschließlich mit Fußball beschäftigte. 


Laut dem englischen Telegraph ist Mourinho belustigt über die Aussagen seines Spielers und überrascht, dass die Bemerkungen aus heiterem Himmel kamen. Mourinho erwartet, dass seine Spieler ihm ihre Bedenken ins Gesicht sagen. Der verbale Schlagabtausch geht also in die nächste Runde und wir werden wohl spätestens auf der nächsten Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Brighton & Hove Albion Weiteres hören.