Nach einer Reihe von überraschend guten Spielen in der Saisonvorbereitung, schaffte es der junge Matteo Guendouzi in die Startelf von Arsenal. Es ist die Geschichte eines 19-Jährigen, der in der zweiten französischen Liga beim FC Lorient spielte und nun in der Startelf gegen Manchester City ran durfte.


Arsenal v Chelsea - International Champions Cup 2018

Guendouzi und seine Teamkollegen nach dem Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea


Er war einer der Stars in der Saisonvorbereitung der Gunners: Matteo Guendouzi. Der Franzose strotzte nur so vor Energie und überraschte Gooners auf der ganzen Welt. Im International Champions Cup glänzte Guendouzi wie einer der Großen und schaffte es dadurch gegen Manchester City in die Startelf.


Im Juli holten die Gunners den jungen Franzosen für acht Millionen Euro auf die Insel. Auf dem heutigen Transfermarkt ein Schnäppchen für einen talentierten Mittelfeldspieler. Dass sich dieser Transfer bald auszahlen könnte, sah man im Spiel gegen Manchester City.


Einer der wenigen ​erfreulichen Erkenntnisse aus dem Auftaktspiel gegen die Sky Blues war nämlich der Auftritt des Youngsters. Der 19-Jährige hatte im Spiel die meisten Ballberührungen (72) und versuchte die meisten Pässe zu spielen (47). Zudem holte er die meisten Fouls raus (3).


Aber, dass Guendouzi noch ein wenig zu unerfahren war für so ein Topspiel, diese Erkentniss lieferte der dreimalige U20-Nationalspieler ebenfalls. Als Raheem Sterling in der 14. Minute zum Torschuss ansetzte, hätte der 19-Jährige ihn stoppen können, wenn er früher eingegriffen hätte. So aber folgte der 1:0-Rückstand der Gunners. Zudem verfehlte Guendouzi in der 63. Minute als letzter Mann den Ball und ließ Sergio Agüero somit freie Bahn aufs Tor. Cech parierte glücklicherweise.


Dies sind jedoch für einen 19-Jährigen nachvollziehbare Fehler und sein sonst ordentliches Spiel wird ihn wohl für die Zukunft weiterempfehlen. So sieht es auch Torwart Peter Cech: “Er hatte eine schwierige Aufgabe, aber ich denke er hat das gut gemacht.“

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