​​Borussia Mönchengladbachs Lazarett ist vor dem Start in die neue Saison schon wieder prall gefüllt. Zu den Verletzten gehört unter anderem Neuzugang Michael Lang, der aber spätestens bis zum ersten Ligaspiel wieder fit sein will.


Michael Langs Wechsel zu Borussia Mönchengladbach war gerade mal einen Monat vergangen, als sich der Schweizer Nationalspieler ​einen Teilriss des Außenbands im rechten Knie zugezogen hatte. Die Fohlen rechneten mit einer Pause von bis zu acht Wochen.


Nun die Überraschung: Lang plant, im ersten Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen (25. August, 18.30 Uhr) wieder auf dem Platz zu stehen. „Mein Ziel ist es, gegen Bayer fit zu sein“, sagt der Außenverteidiger zur Bild. „Ich weiß, dass sich das unrealistisch anhört. Man muss sich aber die höchstmöglichen Ziele setzen. Wenn ich sage, ich komme irgendwann im Oktober zurück, bin ich in der Therapie nicht zu 100 Prozent bei der Sache.“

Ein Risiko will er aber nicht eingehen. Lang werde alles geben, so schnell wie möglich zurück zu sein. Es laufe aber alles im Zusammenspiel mit Ärzten und Physios. „Als Spieler ist man oft ungeduldiger, als man sein sollte. Die Ärzte sind genau das Gegenteil, das passt gut zusammen.“ Erst wenn die behandelnden Personen grünes Licht geben und sagen, dass alles hält, werde Lang auf dem Rasen Gas geben. „Ich kann es kaum erwarten, im Borussia-Park einzulaufen.“


Vorerst muss Dieter Hecking aber auf die Dienste Langs verzichten. Am Sonntag (18.30 Uhr) steht die Erstrundenpartie im DFB-Pokal beim Oberligisten BSC Hastedt bevor. Da mit Nico Elvedi eine weitere Option für die rechten defensive Außenbahn wegbricht, wird wohl Tony Jantschke am Wochenende zum Einsatz kommen.