​Vor etwas mehr als einem Jahr verließ Florian Grillitsch den ​SV Werder Bremen in Richtung ​TSG Hoffenheim. Der damals 21-Jährige erntete ein wenig Unmut bei den Bremer Fans - verständlich. Grillitsch war Stammspieler bei den Grün-Weißen und ging zudem ablösefrei. Ein Jahr später wird sich jedoch kein Werder-Fan mehr über den Abgang des Österreichers beschweren. In Hoffenheim sieht es nicht anders aus.


Wichtig war er bei Werder - sehr sogar. Durch die vielen Verletzungen von Philipp Bargfrede war der zentrale Mittelfeldspieler Stammspieler und verpasste nur wenige Partien. Im Hintergrund agierte Maximilian Eggestein, der jedoch nie an Grillitsch vorbeikam. Bis zu seinem Wechsel. 


Seit Sommer vergangenen Jahres spielt Eggestein als Grillitsch-Nachfolger stark auf und etablierte sich zum absoluten Leistungsträger an der Weser. Wäre Grillitsch nicht gegangen, wäre Eggestein vermutlich nicht durchgestartet.  

Doch nicht nur in Bremen reifte ein neuer Spieler heran. In Sinsheim war es vor allem auch Grillitsch, der als absoluter Stammspieler sowie Leistungsträger mit dafür sorgte, dass die Hoffenheimer in der neuen Saison in der Champions League spielen. In etwas mehr als einem Jahr schaffte es Grillitsch somit vom Abstiegskampf bei Werder in die Champions League mit der TSG. 


Der 23 Jahre alte Rechtsfuß ist zudem Stammspieler in der österreichischen Nationalmannschaft und konnte bereits auf sich aufmerksam machen. Im Frühjahr dieses Jahres wurde berichtet, dass der AC Mailand Interesse an den Diensten von Grillitsch zeigen soll. Sein Berater dementierte das jedoch und stellte klar, dass ein Wechsel im Sommer "unrealistisch" sei. Warum auch? Grillitsch spielt in der Champions League - als Stammspieler.