​Nach dem Abstieg in die zweite englische Liga wird der Kader von Stoke City kräftig ausgemistet. Nach Angaben des Telegraph teilte Manager Gary Rowett vier Spielern mit, dass sie den Verein verlassen dürfen. Einer davon soll sich im Blickfeld des SV Werder Bremen befinden. 


Laut des Berichts ist der norddeutsche Bundesliga-Klub an Geoff Cameron interessiert, dasselbe gilt für den spanischen Erstligisten Rayo Vallecano. Der 33-jährige us-amerikanische Nationalspieler wurde an den ersten beiden Spieltagen nicht in den Kader nominiert, sein Vertrag läuft noch bis 2020. 


"Kein Klub will Spieler gehen lassen, wenn die Deals nicht stimmen, besonders nicht bei einem notgedrungenen Leihgeschäft. Ich bin mir sicher, dass es Spieler geben wird, die gerne gehen und einen Neuanfang suchen - so funktioniert der Fussball", sagte Rowett zu Stokes Wechselkandidaten.

​​Vom Profil her passt Cameron eigentlich zum SV Werder. Er ist ein defensiv orientierter Sechser, der alleine in der Premier League eine Erfahrung von 168 Spielen vorweisen kann. Nur stellt sich die Frage, ob er auch eine finanziell machbare Lösung darstellen könnte.


Jedenfalls bleibt den Bremern nach der Verpflichtung von Torhüter Stefanos Kapino als Baustelle nur noch das defensive Mittelfeld übrig. Hierbei ​betonte aber zuletzt Cheftrainer Florian Kohfeldt, dass mein kein Kompromiss eingehen möchte und mit Ole Käuper schon über einen internen Back-Up für Philipp Bargfrede verfügt. 


Man darf nun abwarten, wie ernst es die Hanseaten mit dem Interesse meinen. Es besteht kein Grund zur Eile, Transfers sind noch bis Ende des Monats möglich. Nun muss man sich in Bremen nur noch die Frage stellen, ob man lieber der eigenen Jugend eine Chance geben oder auf bewährte Qualität und Erfahrung setzen möchte.