Die Sorgen beim FC Bayern München um die Gesundheit von David Alaba waren sehr groß, als er aufgrund einer Knieverletzung in der 80. Minute des Supercup-Spiels gegen Eintracht Frankfurt am Sonntagabend ausgewechselt wurde. Direkt danach wurde eine MRT-Untersuchung vor Ort ausgeführt, die zu einem erfreulichen Ergebnis gekommen ist. ​


​​Laut der Bild wurde beim österreichischen Nationalspieler eine schwere Prellung des linken Knies diagnostoziert. Alaba hat zudem eine Einblutung, deren Rückgang die Ausfallzeit bestimmt. Ein Einsatz in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den SV Drochtersen am nächsten Samstag ist somit stark gefährdet.

Alles in allem sind dies aber sehr gute Nachrichten. Sportdirektor Hasan Salihamidzic ​berichtete gestern, dass der 26-jährige Alaba nach seiner Verletzung schwer betroffen war und in der Kabine getröstet werden musste. Cheftrainer Niko Kovac wollte sogar wegen dieser Begebenheit die Möglichkeit der Verpflichtung eines weiteren Linksverteidigers nicht ausschließen. So schlimm wie befürchtet ist es aber nicht.


In der Zwischenzeit wird für den deutschen Rekordmeister wahrscheinlich Juan Bernat auf der linken defensiven Außenbahn auflaufen. Der 25-jährige Spanier gilt eigentlich als Verkaufskandidat, einen Abgang sollte man aber in Anbetracht der Personal-Situation auf seiner Position zumindest aufschieben.