Bereits in der Jugendabteilung streifte sich Ralf Fährmann seine Torwarthandschuhe für den FC Schalke 04 über. Seit sieben Jahren steht er wieder in Diensten der Knappen. Wenn möglich, soll sich das bis zum Ende seiner Karriere nicht mehr ändern.


Obwohl erst 29 Jahre alt, macht sich Ralf Fährmann schon weitreichende Gedanken über seine Zukunft. Die will er definitiv beim ​FC Schalke 04 verbringen. „Mein Wunsch ist es, auf Schalke meine Karriere zu beenden“, sagt die Nummer eins der Königsblauen gemäß kicker.


Vor wenigen Wochen wurde klar, dass es einfach passt zwischen Fährmann und seinem Herzensklub. Der in Chemnitz geborene Torhüter verlängerte ohne Not ​seinen noch bis 2020 datierten Vertrag vorläufig bis 2022 – wie es sich für eine Identifikationsfigur gehört, natürlich ohne Ausstiegsklausel.

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Für immer S04? Ralf Fährmann kann es sich vorstellen



„Ich habe mir die Frage gestellt, wohin mein Weg noch führen soll“, führt Fährmann aus. „Da war schnell klar: Ich habe nicht das Gefühl, beispielsweise noch Auslandserfahrung sammeln zu müssen.“ 2003 wechselte er vom Chemnitzer FC in die Schalker Jugendabteilung. Bis auf ein zweijähriges Intermezzo bei Eintracht Frankfurt (2009 bis 2011) hielt Fährmann den Knappen die Treue.


Doch nicht nur als Spieler will der Kapitän Schalke in den kommenden Jahren erhalten bleiben. „Auch über meine aktive Zeit hinaus kann ich mir vieles auf Schalke vorstellen“, sagt der Chemnitzer. Noch habe sich Fährmann aber keine Gedanken darüber gemacht, in welcher Funktion er bei den Knappen beschäftigt werden könnte. Fährmann sei ein Typ, der Bewegung brauche, gerne schwitze und unter Leute müsse. Vielleicht als Partner von Torwarttrainer Simon Henzler? „Klingt gut“, lacht Fährmann.