Kurz nachdem in den Medien das Interesse von RB Leipzig an Sebastian Rudy ​offenkundig wurde, reagierte​ Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick mit einer Aussage, die man damals als Dementi ​wertete: "Unabhängig davon, ob Sebastian Rudy ein sehr guter Spieler ist - wie soll das für uns darstellbar sein? Damit beantwortet sich dieses Gerücht von selber." Damit wurde diese Geschichte aber noch nicht zu den Akten gelegt. 


Denn wie der Sportbuzzer berichtet, wurde Rudy am vergangenen Freitag an der Geschäftsstelle der Leipziger gesichtet. Demnach bekundet der letztjährige Champions-League-Teilnehmer weiterhin starkes Interesse am zentralen Mittelfeldspieler, der sich sogar laut des Berichts einen Wechsel nach Leipzig vorstellen kann. Vor vier Monaten erklärte er noch, dass er sich beim FC Bayern ​durchsetzen möchte. Rudy hat sich aber vorerst nur das Trainingsgelände angeschaut.

​​Theoretisch würde dieser Wechsel vollkommen Sinn machen. Aus Sicht des FC Bayern, wo der deutsche Nationalspieler noch bis 2020 unter Vertrag steht, wären weitere Abgänge im Mittelfeld-Zentrum in Anbetracht der vielen Konkurrenten wünschenswert. Rudy sieht jedenfalls in der Rangordnung derzeit nach einem Herausforderer aus. Dies akzeptiert scheinbar auch der deutsche Rekordmeister, der laut des Berichts in die Besuchspläne involviert wurde, was Rudys Status als Wechselkandidat bestätigt.  


Für die Sachsen wäre solch ein Deal natürlich ein Traum. Der 28-jährige Rudy wäre als Ballverteiler und Mittelfeld-Motor der ideale Nachfolger für den Richtung FC Liverpool abgewanderten Naby Keita. Es gibt aber noch die finanzielle Hürde, die sich vor allem bei der Ablöse-Frage manifestiert. Das Gehalt in Höhe von fünf Millionen Euro kann der Verein stemmen. Nun stellt sich die Frage, wie weit diese Thematik gehen wird.