Julian Draxler konnte sich nach seinem Wechsel vom VfL Wolfsburg zu Paris St. Germain nach Frankreich noch nicht wirklich durchsetzen. Auch in der neuen Saison unter Coach Thomas Tuchel droht im vor allem in den wichtigen Spielen nur ein Bankplatz. Medienberichten zufolge soll sich sein Ex- und Jugendklub FC Schalke 04 deshalb nun mit einer Rückholaktion des Nationalspielers beschäftigen.


Wie das italienische Portal calciomercato.com berichtet, soll S04 drei Jahre nach dem Abgang von Julian Draxler aus Gelsenkirchen darüber nachdenken, den offensiven Mittelfeldspieler zurück in den Ruhrpott zu holen. Dem Bericht zufolge soll es bereits zu einem ersten Kontakt zwischen den Beratern des 24-Jährigen und Vertretern des Bundesliga-Vizemeisters gekommen sein.

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Kein unumstrittener Stammspieler bei Paris St. Germain: Offensivstar Julian Draxler



Draxler war im Sommer 2015 für 43 Millionen Euro zunächst zum Bundesligakonkurrenten VfL Wolfsburg gewechselt, konnte dort aber nicht wirklich überzeugen. Im Januar 2017 folgte schließlich der Wechsel zu PSG an die Seine, wo er seitdem zuletzt wieder mit besseren Leistungen auf sich aufmerksam machte. Nachdem Draxler unter Ex-Coach Unai Emery zwar regelmäßig, aber in den wichtigen Spielen oft nicht von Beginn an zum Einsatz kam, droht ihm unter Neu-Coach Thomas Tuchel nun wieder ein Bankplatz. Für einen Transfer könnte das Financial Fair Play sprechen, wonach die Hauptstädter bis zum Ende der Transferperiode noch Spieler verkaufen und Geld einnehmen müssen.


Draxlers Vertrag beim französischen Tripesieger und frisch gebackenen Superpokalsieger läuft noch bis Sommer 2021. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 30 Millionen Euro. Ein Wechsel in diesem Sommer zurück zum FC Schalke 04 scheint aber zumindest unwahrscheinlich zu sein.