​Nach den Verpflichtungen von Thomas Delaney und Axel Witsel möchte Borussia Dortmund noch Mittelfeldspieler Sebastian Rode abgeben, der in den Planungen von Neu-Trainer Lucien Favre keine Rolle spielt. Nun soll Sampdoria Genua ein Auge auf Rode geworfen haben, der aber dort nur zweite Wahl zu sein scheint, sollte eine Verpflichtung des schwedischen Nationalspieler Albin Ekdal vom Hamburger SV scheitern. 


Wie ​Sport.de berichtet, möchte Sampdoria Genua den 29-jährigen schwedischen Nationalspieler Albin Ekdal verpflichten, der vor seiner Station beim ​Hamburger SV bereits den Großteil seiner Karriere in der italienischen Serie A, zuletzt bis 2015 vier Jahre bei Cagliari Calcio, spielte. Allerdings soll Sampdoria nur eine Million Euro Ablöse plus Bonuszahlungen für Ekdal bieten, der HSV aber rund 2,5 Millionen Euro fordern. Dennoch bestätigte auch HSV-Sportvorstand Ralf Becker kürzlich, dass ein Transfer des Schweden bevorstehe: "Die Situation bei Albin ist klar. Der Spieler hat den Wunsch geäußert, sich sportlich zu verändern. Da kommt gerade Bewegung rein."


Rode als Alternative?


Sollte ein Transfer zu Sampdoria Genua jedoch an der Ablösesumme scheitern, wollen die Italiener alternativ Mittelfeldspieler Sebastian Rode von ​Borussia Dortmund verpflichten. Der 27-Jährige, der erst vor zwei Jahren für satte zwölf Millionen Euro von ​Bayern München nach Dortmund kam, soll nach den Verpflichtungen von Delaney und Witsel beim BVB auf der Streichliste stehen und ein Abgang angeraten worden sein. 


Rode war 2016 als eingeplanter Arbeiter und Mentalitätsspieler geholt worden, konnte sich aber auch wegen mehrerer Verletzungen nicht bei Schwarz-Gelb etablieren und soll den Klub nun bei einem passenden Angebot verlassen dürfen. Rode besitzt in Dortmund noch einen Vertrag bis 2020. Wie viel Sampdoria bereit wäre für den 27-Jährigen zu zahlen, ist nicht bekannt. Aufgrund des noch zwei Jahre gültigen Vertrags könnte so unter Umständen auch noch eine Leihe zur Option werden.