​Der ​SV Werder Bremen bereitet sich weiterhin intensiv auf die kommende Spielzeit vor. Nach einer ordentlichen Vorbereitung und der Verpflichtung von so manchem Hoffnungsträger, zeigten sich einige Spieler der Hanseaten zuletzt sehr zuversichtlich und formulierten ambitionierte Saisonziele. Trainer ​Florian Kohfeldt drückte nun erst einmal auf die Bremse und will abwarten, wie sich die nächsten Wochen entwickeln.


Neben Werder-Legende Claudio Pizarro, der zum fünften Mal an der Weser anheuerte, scheuten auch Abwehrspieler Max Friedl und Neuzugang ​Davy Klaassen zuletzt öffentlich nicht davor zurück, von einem möglichen Erreichen der internationalen Wettbewerbe zu sprechen.  Doch obwohl die Bremer einige neue Kräfte für sich gewinnen konnten und bislang auch vor großem Verletzungspech verschont blieben, setzen sich die Spieler dadurch ein Stück weit unnötigerweise selbst unter Druck.

Interwetten Cup - Pre-Season Tournament

Florian Kohfeldt will sich und seine Spieler nicht unter unnötigen Druck setzen


Auch Trainer Florian Kohfeldt ist dieser Umstand nicht entgangen und so erklärte er gegenüber der BILD, dass er selbst derzeit von einer konkreten Zielsetzung für die kommende Saison absehe. Dass seine Spieler hingegen in die Offensive geprescht sind, sei aber in Ordnung. Dennoch gab der 35-Jährige seinen Spielern etwas zu Bedenken. "Sagt, was ihr denkt. Aber seid euch bewusst, dass ihr daran gemessen werdet", so der Fußballlehrer.


Dass die Öffentlichkeit aber auch von den Offiziellen eine grobe Zielsetzung erwartet, ist dem Deutschen auch bewusst. So erklärte er im Anschluss, dass man seitens der Vereinsführung im Zeitraum des DFB-Pokalspiels in Worms konkreter werde. Doch auch dann wolle er sich in Absprache mit Sportchef Frank Baumann eher auf "weiche Ziele" beschränken. So sei etwa der "Wiedererkennungswert des Fußballs" ein wichtiger Punkt.