Obwohl der ​Hamburger SV in der Vorsaison den ersten Abstieg aus der Bundesliga nicht verhindern konnte, verließen nur wenige Stammspieler den Verein. Doch im Gegensatz zu Lewis Holtby und ​Aaron Hunt, machte ​Albin Ekdal von Anfang an keinen großen Hehl daraus, dass er die Hanseaten gerne verlassen würde. Angeblich sollen die 'Rothosen' den Wunsch ihres Mittelfeldspielers akzeptieren und haben ihm mittlerweile eine Freigabe erteilt.


Der 29-Jährige war vor drei Jahren von Cagliari Calcio an die Elbe gewechselt und absolvierte seitdem insgesamt 57 Pflichtspiele für den HSV. Dabei wurde er jedoch immer wieder von Verletzungen ausgebremst, so auch in der abgelaufenen Saison, als der Schwede in der Bundesliga nur auf 19 Einsätze kam. War der zentrale Mittelfeldspieler jedoch fit, war er ein wichtiger Stabilisator für das Team von Trainer Christian Titz.

Obwohl die Hanseaten daher auch in der Zukunft liebend gerne mit ihrem Mittelfeldakteur zusammengearbeitet hätten, sollen sie sich nach Informationen der BILD intern mit einem Abgang des Skandinaviers abgefunden und ihm eine Freigabe erteilt haben. Der Vertrag des Rechtsfußes läuft in einem Jahr aus und daher wäre nur noch in diesem Sommer eine Ablösesumme zu generieren. Vor kurzem konnte der HSV zudem mit Orel Mangala einen Spieler fürs defensive Mittelfeld vom VfB Stuttgart ausleihen.


Mit Sampdoria Genua steht bereits ein möglicher Abnehmer parat. Der Spieler selbst soll einem Wechsel bereits zugestimmt haben und reiste bereits am Freitag zu Gesprächen nach Italien. HSV-Sportvorstand Ralf Becker kündigte gegenüber dem Sporbuzzer an, dass es bereits "in den nächsten Tagen" eine Entscheidung gebe. 

Der Wechsel zu den Italienern könnte lediglich an den unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen der beiden Vereine scheitern. Die Hanseaten verlangen demnach angeblich zwei Millionen Euro Ablöse, das Angebot von Sampdoria liegt mit 1,5 Millionen Euro etwas darunter. Durch mögliche Bonuszahlungen dürften sie die Hamburger aber zufriedenstellen können. So erläuterte Becker, dass es nun darum gehe, "eine Einigung zu finden".