​Nach dem Abgang des einstigen Abwehrchefs Sokratis in Richtung FC Arsenal hat sich ​Borussia Dortmund in diesem Sommer mit ​Abdou Diallo verstärkt. Für den Verteidiger des 1. FSV Mainz 05 legten die Schwarz-Gelben satte 28 Millionen Euro auf den Tisch. Von der hohen Ablöse zeigt sich der Innenverteidiger aber gänzlich unbeeindruckt und erklärte in einem Interview, dass er sich bei seinem neuen Verein bereits gut eingelebt hat.


Vor seinem Wechsel zu den Borussen spielte der 22-Jährige bei den Domstädtern eine sehr starke Saison. Mit insgesamt 30 Pflichtspieleinsätzen war er eine feste Größe im Team von Trainer Sandro Schwarz. Dass er es bei seinem neuen Klub mit deutlich mehr Konkurrenz in der Abwehrzentrale zu tun bekommt, empfindet der Franzose eher als Motivation. "Bei einem Verein wie Borussia Dortmund ist Konkurrenz ja ganz normal. Der BVB ist schließlich ein großer Klub. Ohne Konkurrenz kann man sich nicht verbessern. Wir verstehen uns untereinander alle sehr gut", so der ehemalige französische U21-Nationalspieler in einem Gepräch mit derwesten.de.

Borussia Dortmund Training Camp

Abdou Diallo will seinen neuen Trainer Lucien Favre überzeugen



Ein besonderes Verhältnis könnte der Neuzugang  in Zukunft womöglich mit seinem neunen Abwehrkollegen Manuel Akanji aufbauen. "Wir machen sehr viele Späße zusammen. Das macht es alles ein wenig einfacher", so Diallo. Auch dass die beiden bereits von einigen Beobachtern mit dem einst so erfolgreichen BVB-Duo Mats Hummels und Neven Subotic verglichen werden, schmeichelt dem Linksfuß. "Wenn wir so eine ähnliche Geschichte schreiben können, wäre das natürlich perfekt", so der ehrgeizige Neuzugang.


Generell zeigte sich der 1,88-Meter-Schlaks überglücklich, dass es bereits in dieser Saison mit dem Wechsel zu einem "großen Klub" geklappt hat. Dennoch empfinde er keinen großen Druck, weil er gar nicht über die Höhe der Ablösesumme nachdenke. Vielmehr betonte er, dass der BVB ihn verpflichtet hatte, da sie den Fußball mochten, den er in Mainz gespielt habe. Nun sei es an ihm, allen zu beweisen, dass sie ihn zurecht geholt haben. Dabei baut der Defensivspieler auch auf seinen neuen Trainer ​Lucien Favre, der "sehr auf Details fokussiert" sei. "Ich bin wirklich froh, mich für den BVB entschieden zu haben und fühle mich bisher bestätigt. Es ist genau das, wonach ich gesucht habe", so der neue Hoffnungsträger des BVB.