​​Werder Bremen ist für Milot Rashica die erste Station in einer europäischen Topliga. Eine gewisse Eingewöhnungsphase brauchte der Sieben-Millionen-Mann aber, wie er zugibt. In der kommenden Saison will der Flügelstürmer so oft wie möglich auf dem Platz stehen.


Kurz vor Wechselfrist ​verschlug es Milot Rashica im Januar dieses Jahres zu Werder Bremen. Für viele war er die große Unbekannte, spielte der Flügelmann zuvor doch nur für Vitesse Arnheim in der holländischen ersten Liga. Nach seiner Ankunft in Bremen hat Rashica einige Zeit gebraucht, um sich zurechtzufinden.


„Die ersten Monate waren sehr hart für mich. Ich habe eine gewisse Eingewöhnungszeit gebraucht. Der Unterschied von der holländischen Liga zur Bundesliga ist sehr groß“, meint der Kosovare im Gespräch mit der Bild. Das Tempo in den Spielen sei viel höher, die Stadien viel größer und das Training intensiver. Am Ende der Rückrunde habe alles aber schon viel besser geklappt.

Arminia Bielefeld v SV Werder Bremen - Pre-Season Friendly

Will durchstarten: Milot Rashica


Zu mehr als fünf Startelfspielen und vier Jokereinsätze hat es für Rashica im ersten halben Jahr Bundesliga aber nicht gereicht. Das soll sich ändern. „Ich will dem Team mit Toren und Assists helfen. Ich habe in der Vorbereitung hart gearbeitet und versucht, den Trainer zu überzeugen.“ Rashica wolle viele Spiele machen, auch wenn ein harter Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen herrsche.


Die Vorbereitung im Sommer war die erste richtige für den 22-Jährigen im Werder-Dress. Im Winter kam er erst spät aus Arnheim, sodass Rashica an keiner Trainingseinheit in der Vorbereitung teilnehmen konnte. „Ich fühle mich sehr gut. Im Winter konnte ich die Vorbereitung leider nicht mitmachen, weil ich erst spät verpflichtet wurde. Das habe ich in der Rückrunde gemerkt“, gibt er zu. Nun sei er aber konditionell auf dem gleichen Level wie seine Mitspieler, arbeite jeden Tag mit ihnen und sei „voll drin“.