​Am Mittwoch wechselte Rafael Leao überraschenderweise in die französische Liga zu OSC Lille und nicht zu ​Borussia Dortmund oder Manchester City. Der Stürmer unterzeichnete bei den Franzosen einen langfristigen Vertrag bis 2023. Doch der Wechsel könnte ein großes Nachspiel für alle Beteiligten haben. 


Sein Ex-Klub Sporting Lissabon gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass man gegen den Transfer vorgehen werde. Demnach fordern die Portugiesen eine Ablösesumme in Höhe von 45 Millionen Euro für die Dienste des Stürmers. Leao löste seinen Vertrag bei Sporting im Mai dieses Jahres, aufgrund eines Hooligan-Angriffes auf die Mannschaft, einseitig auf. Lissabon akzeptiert dieses Vorgehen jedoch nicht. 


Leao brachte sich mit dem BVB in Verbindung 


Sporting will vor das Sportgericht ziehen, um diesen Fall zu klären. Bis diese Thematik geklärt ist, könnte jedoch noch einige Zeit vergehen. Nichtsdestotrotz freut sich Leao auf die Aufgabe bei Lille. Er sagte bei seiner Vorstellung (via FT): "Ich bin sehr froh, dass ich bei Lille spielen darf. Der Club hat großes Interesse gezeigt und ich bin sicher, dass ich hier Fortschritte machen und wachsen kann. In den letzten Tagen ist alles sehr schnell gegangen, aber ich konnte diese neue Herausforderung nicht ablehnen."


Kurios: Leao brachte sich vor wenigen Wochen bei Borussia Dortmund ins Gespräch. Der U21-Nationalspieler Portugals posierte in den sozialen Medien in der Dortmunder Innenstadt. A Bola schrieb damals, dass der Wechsel zum BVB kurz bevorstehe, doch die Schwarz Gelben dementierten vehement. Am Ende vermutlich die richtige Entscheidung, wenn man die nachträglichen Probleme betrachtet.