Ademola Lookman ist weiterhin der absolute Wunschspieler von Ralf Rangnick. Geht der Blick zum FC Everton, scheint klar, dass die Toffees nicht mehr mit dem Flügelstürmer planen. Bisher gibt es aber noch ein einschneidendes Problem: die Ablöse.


Ralf Rangnick, Trainer und Sportchef bei ​RB Leipzig, hatte vor Kurzem klare Worte gefunden. Der 60-Jährige bekrittelte den aktuell vorhandenen Kader, der sowohl in der Breite als auch der Qualität nicht den Ansprüchen des Bullen-Machers genügt.


Abhilfe soll der in der vergangenen Rückrunde bereits ausgeliehene Ademola Lookman schaffen. Und die Anzeichen verdichten sich, dass der Festtransfer des Flügelstürmers in diesem Sommer über die Bühne geht. Medien aus England berichten unisono, dass Everton unmittelbar vor der Verpflichtung von Bernard steht, dessen Vertrag bei Schachtar Donezk ausgelaufen ist.

Für Lookman steht also ein weiterer, hochkarätiger Konkurrent in den Startlöchern. Zuvor sicherte sich Everton bereits ​die Dienste des Brasilianers Richarlison; das Geschäft verschlang rund 50 Millionen Euro. Laut kicker-Angaben will Lookman nach Leipzig und die Bullen streben eine feste Verpflichtung an.


Großer Unterscheid bei der Ablöse


Knackpunkt ist bisher die Ablöseforderung der Engländer. Dem Daily Mirror zufolge ruft der Premier-League-Klub rund 33 Millionen Euro auf, laut kicker liegt die Leipziger Schmerzgrenze bei 20 Millionen Euro. Trainer Marco Silva verkündete vor Kurzem sogar den Verbleib Lookmans.


Rangick will sich davon aber nicht entmutigen lassen. „Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich nicht so schnell mit einem Nein zufriedengebe“, sagt der Bullen-Chef. Ab Freitag dürfen auf der Insel Spieler nur noch verkauft oder verliehen werden, was Leipzig in die Karten spielen könnte. Rangnick: „Wir können ohne Probleme damit leben, wenn der Transfer erst am 30. August vollzogen wird.“