Nach verlängertem Urlaub stieg Ante Rebic am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein. Die Zukunft des Vizeweltmeisters ist weiterhin ungeklärt. Sollte ​Eintracht Frankfurt seinen Starspieler veräußern, kommt es vor allem in Bezug auf die Ablöse zu einem großen Problem.


Dass zahlreiche Klubs aus dem Ausland Ante Rebic schöne Augen machen, ist längst kein Geheimnis mehr. Mit einer starken Saison und guten Auftritten bei der diesjährigen Weltmeisterschaft konnte der Angreifer weit über die Grenzen Frankfurts hinaus auf sich aufmerksam machen.


In den vergangenen Wochen predigten die Frankfurter Verantwortlichen gebetsmühlenartig, man wäre froh, wenn Rebic der Eintracht weiterhin erhalten bleibe. Zusichern können Sportvorstand Fredi Bobic und Assistenten einen Verbleib des Kroaten freilich nicht. ​40 Millionen Euro Ablöse soll der Adlerklub für seinen Starspieler aufrufen.

Sollte ein Transfer über die Bühne gehen, bliebe von der gezahlten Ablöse nicht viel in der Mainmetropole hängen. Denn nach kicker-Recherchen würden lediglich 50 Prozent der Ablösesumme bei der SGE bleiben, der gleiche Anteil ginge an Rebics Ex-Klub AC Florenz.


„Über seine Qualität brauchen wir nicht zu diskutieren - die hat er schon sehr oft bewiesen. Ante ist ein Spieler, der in meine Systematik super reinpassen würde. Mit seiner Schnelligkeit und Aggressivität tut er jeder Mannschaft gut“, nimmt Adi Hütter Stellung. Die englischen Interessenten müssen sich schon mal sputen: Die Klubs von der Insel dürfen sich nur noch am heutigen Donnerstag mit neuem Personal eindecken.