​Obwohl sich Alexandru Maxim in der Rückrunde der Saison 2016/17 beim VfB Stuttgart wieder mehr in den Fokus spielen konnte, spürte der Spielmacher nach dem geglückten Wiederaufstieg nicht genug Rückendeckung der Schwaben und entschied sich daher für einen Wechsel zum 1. FSV Mainz 05. Nachdem der Rumäne aber auch bei den Domstädtern zuletzt nicht unbedingt überzeugen konnte, steht er auch bei den Mainzern mittlerweile auf der Kippe. Die Schuld daran sieht der Offensivspieler aber vor allem bei sich selbst.


Eigentlich hätte alles so gut passen können. Schließlich suchten die Mainzer nach dem Abgang von Yunus Malli zum VfL Wolfsburg vor einem Jahr händeringend nach einem neuen Spielgestalter. Mit Maxim glaubte das Trainerteam um ​Sandro Schwarz genau den richtigen gefunden zu haben und so entschied man sich, gemeinsam mit Sportvorstand ​Rouven Schröder, immerhin drei Millionen Euro Ablöse zu investieren.

Die Eingliederung ins System seines neuen Klubs fiel dem sensiblen Mittelfeldakteur in seiner ersten Saison aber alles andere als leicht und so liest sich seine Bilanz bislang wenig überzeugend. In 26 Pflichtspieleinsätzen, darunter viele Kurzeinsätze, gelangen dem 28-Jährigen nur zwei eigene Treffer und drei Torvorlagen. Für einen Spieler auf seiner Position ist das einfach deutlich zu wenig. Dennoch will der Mittelfeldakteur nicht die Flinte ins Korn werfen und hofft in der neuen Spielzeit auf den Durchbruch.


In einem Gespräch mit der Bild erklärte er nun, dass er schon in Stuttgart Erfahrungen dieser Art gesammelt habe. Dennoch sei er "keiner, der vor Problemen wegläuft". Die Schuld an seiner eher mäßigen Saison sucht der Spielmacher dabei vor allem bei sich selbst: "Heulen nutzt nix – ich erwarte doch auch selbst mehr von mir!" Einen weiteren Grund für seine wenigen Spielminuten sieht der 31-fache rumänische Nationalspieler aber auch in der allgemein verkorksten Anfangsphase seiner Mannschaft.

Durch die negativen Ergebnisse sei Trainer Sandro Schwarz zu Systemanpassungen gezwungen worden, die sich auch negativ auf die Rolle des Neuzugangs auswirkten. Dennoch hege er keinen Groll gegen den 39-Jährigen. "Er hatte es schließlich selbst nicht einfach. Und ich mache mir den meisten Druck selbst. Allerdings brauche ich die Spielpraxis für mein höchstes Niveau", so der Offensivspieler. In der Saisonvorbereitung gehe es nun für ihn vielmehr darum, sich weiter zu empfehlen, und dem Cheftrainer aufzuzeigen, dass er "überall spielen" könne. Denn eines sei klar: "Ich will mehr spielen als letzte Saison."