​​Hannover 96 bereitet sich derzeit intensiv auf die zweite Bundesligasaison in Folge vor. Dabei muss Trainer ​Andre Breitenreiter nach den Abgängen von den Führungsspielern Salif Sane, Martin Harnik und Felix Klaus ein neues Team formen. Wegen der Neuzugänge geriet ​Horst Heldt zuletzt immer häufiger in die Kritik. In einem Interview verteidigte der erfahrene Manager nun seine neuen Spieler.


Untätigkeit kann man dem 48-Jährigen wahrlich nicht vorwerfen, schließlich konnten die Niedersachsen bereits sieben Neuzugänge begrüßen. Viele Experten stellten sich aber schon die Frage, ob Spieler wie Takuma Asano, Bobby Wood oder Walace der Mannschaft wirklich weiterhelfen können. Gegenüber der Sport Bild richtete sich Heldt nun direkt an seine Kritiker. "Wer maßt sich an, unsere Spieler infrage zu stellen. Wir haben sie aus Überzeugung verpflichtet. Ich denke nicht, dass es eine Resterampe ist, ich mag auch das Wort nicht", so der 48-Jährige.


Dabei verwies der Manager auf die teilweise erfolgreiche Vergangenheit seiner Neuzugänge. Schließlich sei Walace ein früherer Olympiasieger, Takuma Asano sei immerhin vom großen FC Arsenal nach Hannover gewechselt und Genki Haraguchi habe mit Japan an der WM teilgenommen. Somit seien dies "alles Spieler mit tollen Qualitäten". Im gleichen Atemzug gab der erfahrene Funktionär aber auch zu, dass seine neuen Schützlinge in der Vergangenheit nicht immer ihr volles Potenzial abrufen konnten.


Um sich ein Bild von der Mannschaft und der Kaderzusammenstellung zu machen, bedürfe es daher nun zunächst einmal etwas Geduld: "Der Beweis, ob der aktuelle Kader besser ist, ist erst messbar am Ende der Saison." Bislang habe er aber ein gutes Gefühl, dass man gut aufgestellt sei und glaubt daran, dass es möglich ist, mit dem Kader das zu erreichen, was man in der vergangenen Saison geschafft habe.