Die Zusammenarbeit zwischen Dieter Hecking und ​Borussia Mönchengladbach läuft im Sommer 2019 aus. Gespräche über eine mögliche Verlängerung der Kooperation haben bisher noch nicht stattgefunden. Das weiß der Trainer selbst zu berichten.


Eineinhalb Jahre ist Dieter Hecking inzwischen als Trainer von Borussia Mönchengladbach im Amt. Die Zusammenarbeit war bisher von wenig Erfolg gekrönt. Der 53-Jährige weiß, ​dass er in der neuen Saison von Beginn an liefern muss. Bei den Fans hat Hecking so oder so einen schweren Stand. Die Fohlen-Anhänger beklagen unter anderem den ‚Rumpel-Fußball‘, den ihre Borussia spielt.


Hecking trainiert um seine eigene Zukunft. Denn sein Vertrag am Borussia-Park endet in rund einem Jahr. Gespräche mit Sportdirektor Max Eberl über einen Ausbau der Zusammenarbeit hat es bisher noch nicht gegeben. „Ich kann das Thema komplett ausblenden. Als ich nach dem Sommerurlaub mit Max Eberl zusammensaß, habe ich ihm gesagt, dass es im Moment nicht der richtige Zeitpunkt für Verhandlungen ist – weder für mich, noch für den Verein. Da waren wir uns einig“, sagt Hecking laut Sport Bild.

Der vielkritisierte Übungsleiter will es nun allen zeigen. In der vorigen Saison noch überwiegend mit einem 4-4-2 agierend, setzt Hecking in der bisherigen Vorbereitung meist auf ein 4-3-3-System. Zugpferd in der Offensive soll Neuzugang Alassane Pléa werden, ​dessen Verpflichtung immerhin 23 Millionen Euro verschlang.


Hecking wolle, dass sich seine Mannschaft in dem neuen System schnell wohlfühle. „Da lege ich meine ganze Kraft rein, um den Spielern ein gutes Gefühl zu geben“, sagt er. Ein Innenverteidiger soll spätestens bis Ende der Wechselfrist noch unter Vertrag genommen werden. Hecking muss beweisen, dass er die Fohlen in ruhigere Fahrwasser bringen kann – und die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb anpeilen.