Noch bis Donnerstag weilt der FC Bayern im Trainingslager am nahegelegenen Tegernsee. Mit dabei ist unter anderem der wechselwillige Robert Lewandowski. Zwischen dem Polen und dem neuen Trainer Niko Kovac gab es vergangene Woche ein Gespräch. Ergebnis: Der Stürmer wird in diesem Sommer nicht abgegeben.


Die Bestrebungen, die der FC Bayern in der Causa Robert Lewandowski vertritt, wurden vom Management des Vereins immer klar dargestellt. ​Obwohl der Pole heftig von Real Madrid umworben wird, ist ein Wechsel in diesem Sommer weiterhin überhaupt kein Thema.


Zwischen Lewandowski und Niko Kovac hat es in der vergangenen Woche ein Vieraugengespräch gegeben. „Es ist richtig, dass Robert und ich vergangene Woche ein Gespräch hatten“, bestätigt der neue Trainer in der Mittwochsausgabe der Sport Bild. Bereits vor der WM gab es ein Telefongespräch, nun saß man sich gegenüber um reinen Tisch zu machen.

Kovac erklärt, dass Lewandowski wisse, was er über den Goalgetter denke und von ihm halte. Der ganze Klub kenne die Qualitäten, die der Angreifer besitze. „Er ist weltweit sicherlich unter den Top3-Stürmern auf dieser Position.“ Überdies stellt Kovac klar: „Wir werden ihn daher mit Sicherheit nicht abgeben. Das ist die Aussage, die ich ihm mitgegeben habe. Robert hat das akzeptiert. Das hat mich sehr gefreut.“


Die Flirterei mit ​Real Madrid scheint nun endgültig ein Ende zu nehmen. Der Plan, den die Bayern verfolgen, ist nach wie vor klar: Lewandowski soll seinen bis 2021 ausgelegten Vertrag unbedingt erfüllen. Dass sich der Torschützenkönig aus der vergangenen Saison wegen des geplatzten Wechsels hängen lässt, glaubt Kovac nicht.


Kovac spürt Feuer


„Ich habe in dem Gespräch ein Vertrauensverhältnis gespürt“, kommentiert der Trainer und fügt an: „Wir werden mit Sicherheit beim FC Bayern in dieser Saison viele schöne Momente haben, mit Robert Lewandowski als ganz wichtigem Bestandteil.“ Kovac sei überzeugt davon, „dass bei diesem Thema nun absolut Ruhe herrschen wird. ​Beim Spiel gegen Manchester United habe ich bereits bei Robert gesehen, dass bei ihm Freude da ist, dass er wirklich will.“