​Borussia Mönchengladbach wird die neue Bundesligasaison aller Voraussicht nach überwiegend in einem 4-3-3-System auflaufen. Während einige Spieler bereits auf ihren Positionen gesetzt sein dürften, sieht Mannschaftskapitän Lars Stindl für sich selbst mehrere Optionen. Offensivstar Raffael hingegen würde wohl am liebsten in der Mitte spielen. 


Wie der Kapitän der ​"Fohlen" im Interview mit der TORfabrik erklärte, gehe es ihm nach seiner Verletzung am Sprunggelenk "gut" und er sei aktuell "voll im Plan", was die Reha angeht. "Das soll jetzt immer runder und besser werden, sodass wir dann die Laufeinheiten intensivieren. Und irgendwann kommt auch wieder der Ball dazu." 

Dass Cheftrainer Dieter Hecking in der neuen Spielzeit höchstwahrscheinlich ​auf ein 4-3-3-System umstellen wird, begrüßt er. Während man laut Stindl "Spieler habe, die das spielen können", scheint seine eigene Position in der neuen taktischen Ausrichtung zum aktuellen Zeitpunkt jedoch noch nicht hundertprozentig klar zu sein. "Das 4-3-3 ist ein sehr dynamisches System, auch da sehe ich viele Optionen für mich", so der 29-Jährige. "Auf der Acht, oder ganz vorne. Das sind so die Ideen, die auch der Trainer hat. Das neue System bietet viele Möglichkeiten und ist sehr spannend." 


Auch die Position als alleiniger Angreifer traue sich der ehemalige Hannoveraner durchaus zu, wie er verriet. "Beim DFB habe ich auch schon ganz vorne alleine gespielt, gerade beim Confed-Cup. Auch das kann ich und traue ich mir zu. Deshalb bin ich eigentlich überhaupt nicht eingeschränkt auf eine Position."

Anders hingegen könnte die Sache bei Teamkollege Raffael aussehen. Der brasilianische Leistungsträger erklärte im Interview mit sportschau.de am liebsten im offensiven Zentrum auflaufen zu wollen. Wo genau der dann spiele, sei ihm demnach "eigentlich egal. Hauptsache vorne. Und in der Mitte!" Dass ihm sein Platz im Angriff durch den Rekordtransfer von Alassane Plea vom OGC Nizza (kam für 23,5 Millionen Euro) weggenommen werden könnte, glaubt der 33-Jährige derweil nicht. Vielmehr glaubt er an eine gemeinsame Sturmreihe mit dem Franzosen sowie Mannschaftskapitän Stindl. "Na klar! Und wenn Lars Stindl wieder fit ist, können wir im Sturm auch ein gutes Dreieck sein."