Seit zwei Wochen schleppt Christian Gentner eine Knieverletzung mit sich. Von seinen anhaltenden Beschwerden hat der Kapitän des ​VfB Stuttgart langsam aber sicher die Nase voll.


Wegen einer starken Knieprellung konnte der VfB Stuttgart in den zuletzt absolvierten Testspielen nicht auf Christian Gentner zurückgreifen. „Es ist einfach unglücklich gelaufen“, bilanzierte Trainer Tayfun Korkut Anfang August gegenüber der Bild. Gentner kam in diesem Zeitraum über das Absolvieren individueller Einheiten nicht hinaus.


Am Sonntag dann der erste Lichtblick: ​Im Testspiel gegen Atlético Madrid (1:1) kam der Kapitän immerhin in der letzten Viertelstunde zum Einsatz. Ganz erholt von seiner Knieprellung hat sich Gentner aber noch nicht. Im Zuge des Konkurrenzkampfs wirft es den 32-Jährigen nach hinten.

„Ich konnte jetzt schmerzfrei spielen, ​wir müssen es aber weiter beobachten. Ich weiß und merke, dass ich auf manch anderen einen Rückstand habe“, wird Gentner von der Bild zitiert. Die Nase vorn haben derweil Spieler wie Erik Thommy und Daniel Didavi oder auch Dennis Aogo und Gonzalo Castro.


Genter weiter: „Ich werde auch in den kommenden Tagen immer mal wieder individuell etwas machen, um diese Defizite aufzuholen.“ Dass er nicht vollumfänglich mit der Mannschaft trainieren kann, kommt bei dem gebürtigen Nürtinger gar nicht gut an.


Es sei schwierig, manchmal auch ärgerlich, merkt der Stuttgarter Führungsspieler an. „Die Geduld ist jetzt keine Riesen-Stärke von mir.“ Drei Tage vor Gentners 33. Geburtstag, am 11. August, testet der VfB in Weinstadt gegen Real Sociedad. Bis dahin hilft nur abwarten, inwieweit Gentner der Mannschaft schon wieder helfen kann.