Seit wenigen Wochen gehört Achraf Hakimi dem Kader von Borussia Dortmund an. Im schweizerischen Bad Ragaz, wo sich der BVB aktuell auf die bevorstehende Saison einstimmt, hat sich der Neuzugang zu seinen Wechsel-Beweggründen geäußert.


Eine Kaufoption konnte sich Borussia Dortmund im Fall Achraf Hakimi nicht sichern. Der BVB hat dem Vernehmen nach aber ​ein sogenanntes Matching-Right mit dem abgebenden Verein Real Madrid vereinbart, das Schwarz-Gelb über jedes eingehende Angebot für den WM-Teilnehmer informiert.


Hakimi habe sich schon vorher über den BVB informiert und wusste bereits einiges, erklärte der Sommerneuzugang während einer Medienrunde im Trainingslager in Bad Ragaz. „Es ist ein Verein mit viel Geschichte in Europa und der Welt. Sie spielen auch immer in der Champions League.“ Vorerst für zwei Jahre auf Leihbasis konnte sich Dortmund die Dienste des Außenverteidigers sichern.

Mit Real selbst sei es immer sehr schwierig gewesen, gegen den BVB zu spielen, meinte Hakimi. Als er das erste Mal im Dortmunder Stadion war, „war das für mich unglaublich. Sie haben eine der besten Fangemeinden auf der Welt.“ Zudem sei der BVB bekannt dafür, jungen Spielern eine Chance zu geben. „Ich möchte mich als Person und Spieler weiterentwickeln und werde mein Bestes geben, um das zu erreichen.“


Hakimi lief während der WM dreimal für sein Heimatland Marokko auf, alle Spiele absolvierte er über die vollen 90 Minuten. Der 19-Jährige will sich selbst noch etwas Zeit eingestehen, um sich an sein neues Umfeld gewöhnen zu können. „Ich bin noch sehr jung und muss mich an das Land und den Verein anpassen. Die erste Priorität ist jedoch, mich in der Mannschaft zu integrieren.“ Erst dann komme die Kultur und das Land, die sich jeweils von seiner Heimat unterscheiden.


Verbleib in Dortmund ungewiss


Ob Hakimi nach zwei Jahren auf Leihbasis in Dortmund wieder nach Madrid zurückkehren wird, ist zum jetzigen Standpunkt offener Natur. In Deutschland will er die Chance nutzen, auf regelmäßige Spielzeit zu kommen, darauf liege sein Fokus, sagte er und fügte an: „Aber natürlich wäre ich froh, wenn ich eines Tages zu Real zurückkehren könnte.“